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Ergebnis 101 bis 110 von 113
  1. #101
    Die erste Folge war ganz okay. Muss erstmal noch warm werden mit Yatoro, der mir bisher noch nicht so sehr zusagt. In Staffel 1 kam er ja kaum vor, da war es dann auch kein Problem. Irgendwie vermisse ich jetzt schon Sukeroku und Miyokichi :P Aber naja, the show must go on!

    Bezüglich der Vatersache: Dass sie damals so sauer war könnte eventuell auch daran liegen, dass Yatoro eben der Vater ist. So in der Art: "Du Arsch erinnerst dich nicht mal daran, dass wir Sex hatten???!!!" Glaube zwar nicht an die Theorie, wäre aber ne Möglichkeit :P War bestimmt Yakumo oder eben ein Aniki...

  2. #102
    Zitat Zitat von AlainJohns Beitrag anzeigen
    Ich habe mit Yatoro bisher kein Problem und würde ihn auch nicht als Idioten bezeichnen, denn dafür kann er sich viel zu gut ausdrücken, wie man z.B. in dem Gespräch mit Konatsu gesehen hat. Eher wirkt er wie jemand der einfach sehr spontan ist und seine Gefühle immer unmittelbar ausdrückt.
    Er wird aber als Idiot inszeniert, eben durch seine ganze Art, sein ständiger Herumschreien etc. Für mich stört das einfach massiv in der Serie. Gerade bei einer Serie wie Rakugo kann man den "Test" machen: Stell dir vor ein echter Mensch würde sich genau so verhalten. Normalerweise scheitert fast jeder Anime bei diesem Test. Rakugo aber eigentlich nicht, zumindest bisher. Bei allen anderen Figuren kann man sich ohne Probleme vorstellen sie durch Schauspieler zu ersetzen und genau so spielen zu lassen. Bei Yotaro eben nicht.

  3. #103
    Gerade das war ja in der ersten Staffel so toll. Die Dialoge waren wirklich gut und es wirkte wesentlich natürlicher inklusive ruhiger. Yotaro könnte sich aber ja noch verändern.

    Mich wundert aber, warum es wohl solch ein Problem ist, neue Rakugo Stücke zu schreiben. Yotaro wollte erst den Meister Fragen und er war auch verwundert. Das Medium Rakugo ist wohl wirklich starr. Besonders bei leichtherzigen Comedy Geschichten hätte ich gedacht, dass man da sehr leicht sich irgendwas lustiges ausdenken kann.

    Wow, das Opening wirkt ja düster und ist sehr interessant. Die Musik und die Bilder gefallen mir sehr.

  4. #104
    Zitat Zitat von Pilop Beitrag anzeigen
    Bei allen anderen Figuren kann man sich ohne Probleme vorstellen sie durch Schauspieler zu ersetzen und genau so spielen zu lassen. Bei Yotaro eben nicht.
    Ich glaube das liegt aber auch an dem Uterschied zwischen der westlichen und der japanischen Vorstellung von Schauspielerei. Japanische Schauspieler scheinen allgemeinen ziemlich starkes overacting an den Tag zu legen. Ich könnte mir jedenfalls gut vorstellen, einen ähnlich agierenden Schauspieler in einer japanischen live action Verfilmung der Serie zu sehen. Die Serie selbst ist passenderweise ja das beste Beispiel. Die Leute in den ganzen Rakugo-Stücken reagieren auch immer ziemlich übertrieben. Wieso sollte ich von einer Serie über Schauspielerei erwarten, dass die Charaktere sich grundsätzlich anders verhalten, als die, die sie selbst innerhalb der Serie verkörpern? Außerdem finde ich ihn wie schon gesagt auch nicht sooo übertrieben. Manche Leute sind halt impulsiver als andere, wobei Yotaro sicherlich schon im extremen Spektrum ist, aber die muss es auch irendwo geben. Solange sich nur einzelne Figuren so verhalten und andere Figuren entsprechend darauf reagieren, sehe ich da kein großes Problem.

    Inhaltlich sind die Dialoge in meinen Augen nicht schlechter als im Vorgänger, ich habe da jedenfalls nichts als unnatürlich empfunden.

  5. #105
    Zitat Zitat von AlainJohns Beitrag anzeigen
    Die Leute in den ganzen Rakugo-Stücken reagieren auch immer ziemlich übertrieben. Wieso sollte ich von einer Serie über Schauspielerei erwarten, dass die Charaktere sich grundsätzlich anders verhalten, als die, die sie selbst innerhalb der Serie verkörpern?
    Es wird in der Serie schon ziemlich klar, dass Rakugo eine Kunst mit eigenen Regeln ist, auch was die Art ihrer Darstellung betrifft. Betonung, Gestik usw. spielen in den Aufführungen eine große Rolle. Aber das trifft eben nur auf Rakugo zu. Die Figuren selbst verhalten sich abseits ihrer Auftritte normal. Ist bei unserem westlichen Theater nicht wirklich anders. Auch dort weist die Aufführung selbst einen unverkennbaren Grad an Stilisierung auf, während sich die Schauspieler privat anders geben, normal eben. Dass japanische Filme von Overacting betroffen sind stimmt zweifellos (und ist auch eines der Hindernisse für deren internationalen Erfolg), allerdings ist das zumindest heutzutage längst nicht mehr dermaßen intensiv, als auch bleibt der Umstand, dass nur Yotaro so agiert und nicht der ganze Cast.

  6. #106
    Zitat Zitat von Pilop Beitrag anzeigen
    ...als auch bleibt der Umstand, dass nur Yotaro so agiert und nicht der ganze Cast.
    Ich würde schon sagen, dass auch der frühere Sukeroku und Yakumo sich recht speziell verhalten (haben) in einer anderen Weise. Ich kenne z.B. auch niemanden, der sich ansatzweise so distanziert und kühl verhält wie Yakumo, ebenso wie ich niemand so impulsives wie Yotaro kenne. Nur fällt das stärker extrovertierte Verhalten naturgemäß halt mehr auf.

  7. #107
    #2
    Die Folge dreht sich im Wesentlichen um Yotas Vergangenheit als Mitglied einer Yakuza Bande sowie die Tatsache, dass Yota zwischen dem Rakugo von Yakumo und Sukeroku steht. Dies ist aber gerade auch ein Kernthema, was die zweite Staffel abhandeln wird: Den Weg Yotas zu seinem Rakugo. Was die Folge gut rüberbrachte, war Yotas Unsicherheit bzw. das Fehlen seines eigenen Stils.
    Dennoch fand ich diese Folge insgesamt nur gut, zum Ende hin etwas better. Es gibt gute Momente, aber Yota zieht mit noch nicht mit in dem Bann. Dafür ist dann leider auch bezeichnend, dass Yakumo durch seine kurze Moralpredigt mit der Bedeutung und Akzeptanz über die Vergangenheit bei mir punktet.
    Der Cliffhanger ist zwar interessant. Denke aber, dass der Mann im Auto nichts mit Konatsu zu tun hat. Er sieht dem Mann aus dem OP in der Abfolge der Charakterprofile sehr ähnlich sowie dem Mann, den man zu Beginn in der kurzen TV-Sequenz über die Yakuza sieht. Der andere Mann, der den Regenschirm für Konsatu hält, war wohl nur der Fahrer. Ich halte es für einen sehr starken Zufall, wenn der Vater von Konatus Kind gerade auch mit Yotas Vergangenheit zu tun hat, wenn man diesen Charakter nicht vorher gesehen hat - wie z. B. Yotas Freund. Im Übrigen ist meine Theroie über eine Adoption auch nicht haltbar, da Konatsu in der letzten Folge der 1. Staffel schwanger war. Dies hatte ich vergessen. Für am wahrscheinlichsten halte ich nun, dass Konatsu wohl ein Art One Night Stand hatte und dann nach einer Zeit merkte, dass sie schwanger ist. Hier passt nämlich gut rein, dass sie am Ende von Staffel 1 gegenüber Yota so wütend reagierte. Denn sie war nicht wütend auf Yota, sondern auf sich selbst, da sie durch dieses One Night Stand (Spekulatius: vielleicht gab es ja mehrere) ihrer Mutter so ähnlich ist/war. Der Vater ist also Mr. X, der vielleicht gar nicht vorkommen wird. Wegen des One Night Stands könnte sich Konatsu vllt auch "schämen", weshalb sie Yota nicht vom Vater erzählt.
    Konatsu hat ansonsten auch einen interessanten Standpunkt: Sie will weiterhin Yakumo "töten", kann dies aber nicht tun, da ihr Kind sonst nicht dessen Rakugo hören kann.
    Wenn ich Hii-san richtig verstanden habe, war dieser an der Seite von Yakumos Meister. Hat man den jungen Hii-san denn schon in Staffel 1 gesehen? Fall ja: ein Bild würde mir zwekcs Zuordnung sehr lieb. Hii-san bringt auch Miyochiki ins Spiel.
    Nochmal zu Yota: Ich finde es schön, dass er seinen eigenes Rakugo finden muss. Aber das erinnert mich halt auch sehr an Yakumo in Staffel 1. Gut auf der anderen Seite ist das auch iwo ein Thema, mit dem sich jeder Künstler auseinander setzen muss. Das Erschaffen eines modernen Rakugos finde ich da schon interessanter sowie die Lehrer Schüler Beziehung, welche am Ende dieser Folge gut zur Geltung kam.

  8. #108
    Was mir in der zweiten Folge nicht ganz klar ist: Soll es jetzt so sein, dass Yotaro durch die Affäre mit seinem Tattoo entgegen seiner Aussage so mitgenommen ist, dass er kein ordentliches Rakugo mehr zusammenbringt? Das mit seinem Problem Frauen darzustellen kann es ja nicht sein, da er das Problem ja scheinbar immer schon hat.

  9. #109
    Episode 2
    Insgesamt wieder eine sehr gute Folge an der mich eine Szene diesmal aber etwas gestört hat undzwar die zwischen Konatsu und Yakumo. Dass Konatsu ihn immer noch derart hasst, auch wenn sie ihn wohl gleichzeitig auf andere Art auch liebt, finde ich etwas überzogen. Sie sagt ja selbst, dass es ein Unfall war, durch den ihr Vater gestorben ist. Selbst wenn sie ihm das immer noch vorhält, ihn deshalb "töten" zu wollen ist schon sehr extrem und zeugt von einem zeimlich schlechten Charakter, nur soll sie den von der Darstellung her glaube ich eigentlich nicht haben. Außerdem war sie noch sehr jung als ihr Vater gestrben ist. Sie sollte sich seitdem so stark verändert haben, dass es schwierig ist, einen Groll die ganze Zeit über aufrecht zu erhalten. Yakumo ist in seiner Lebensmüdigkeit aber auch sehr pathetisch, aber gut, das passt zumindest in den alten japanischen Zeitgeist. Dafür war die Szene gegen Ende, in der sich Yakumo und Yotaro über dessen Tattoo unterhalten haben sehr schön.

    Zitat Zitat von Pilop Beitrag anzeigen
    Was mir in der zweiten Folge nicht ganz klar ist: Soll es jetzt so sein, dass Yotaro durch die Affäre mit seinem Tattoo entgegen seiner Aussage so mitgenommen ist, dass er kein ordentliches Rakugo mehr zusammenbringt?
    Das und dass er frustiriert war, weil er seinen eigen Rakugo-Stil noch nicht gefunden hat. Zumindest waren das ja seine beiden grundlegenden Probleme, daher gehe ich mal davon aus, dass die ihn so verusichert haben, dass auch seine Vorstellung darunter gelitten hat.

  10. #110
    Zitat Zitat von AlainJohns Beitrag anzeigen
    Das und dass er frustiriert war, weil er seinen eigen Rakugo-Stil noch nicht gefunden hat. Zumindest waren das ja seine beiden grundlegenden Probleme, daher gehe ich mal davon aus, dass die ihn so verusichert haben, dass auch seine Vorstellung darunter gelitten hat.
    Ich fand es nur seltsam, dass er so plötzlich schlecht geworden zu sein scheint. Man verlernt sowas ja nicht.

    Was Konatsu betrifft stimme ich dir zu. Diese Szene fand ich in erster Linie befremdlich. Dass sie so viele Jahre hindurch ihren Hass gegen Yakumo aufrecht erhält würde für mich voraussetzen, dass dieser irgendwas tut um ihn ständig neu anzufachen, was aber nicht der Fall zu sein scheint. Dass sie nicht sofort darüber hinwegkommt ist verständlich, aber inzwischen ist schon genug Zeit vergangen um mal nüchterner darüber nachzudenken.

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