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Ergebnis 41 bis 50 von 114
  1. #41
    folge 8.

    super folge alles wurde aufgeklärt. miyo hat als prostituierte gearbeitet und erzählt von ihrem background. der anfang von sukerokus und miyos romance wird angedeutet und kiku erklärt seine sicht der dinge und das so das ich es gut nachvollziehen konnte. für ihn ist es eine wahl zwischen rakugo und miyo. und rakugo gewinnt eben. auch das gespräch zwischen kiku und sukeroku in der jazzbar brachte einiges zum vorschein.
    diese folge war sehr befriedigend und aufschlussreich obwohl miyos armes herz gebrochen wurde. armes mädchen zuerst von einem mann verarscht und alleingelassen so dass sie ihren körper verkaufen muss um zu überleben. miyo sagte sie möchte einfach nicht alleine sein und einen mann an ihrer seite unterstützen. zuerst hat sie das bei yakumo sensei gesucht der ihr das nicht bieten kann weil er selbst ne frau hat und weil er offensichtlich auf seinen ruf achten muss. dann landet sie in kikus armen der sie nicht wirklich will und am ende landet sie bei sukeroku. na hoffentlich werden die zwei für die zeit die sie zusammen sind dann auch endlich glücklich. die arme miyo hat es verdient. sie hat echt kein glück mit den männern sukeroku scheint ja auch relativ früh zu sterben. naja life is pain.

  2. #42
    Am besten hat mir an dieser Folge gefallen, dass man über alle vier(!) Charaktere etwas Neues erfahren hat. Auch die Musik hat dieses Mal eine wichtige Rolle gespielt, wirkte es bei der Szene mit Miyokichi schon fast wie eine Art klassische Tragödie, war es dann doch dieses jazzige Atmosphäre zwischen Kiku und Sukeroku bei einem sehr wichtigen Gespräch. Bei Kiku ist Rakugo eben die absolute Nummer 1 und sein Versuch, seine Entscheidungen zu erklären, fand ich schlüssig. Ich fand den Aufbau der Episode auch sehr gelungen, da einem die Beweggründe der Charaktere, wie bei Miyokichi und Sukeroku, Stück für Stück nähergebracht wurden. Es herrscht auch konstant dieser Moment der Zerbrechlichkeit...auch wenn ich mir in der Folge vielleicht noch mehr Fortschritt in der Handlung gewünscht hätte. Aber bleibt weiterhin spannend!

    Ich habe mir übrigens nochmal die erste Folge angeguckt. Sollte jeder, der die Serie mag, nochmal tun. Man vergisst doch so einige Punkte, mit dem jetzigen Stand ergeben einige Sachen deutlich mehr Sinn.

  3. #43

    >>>>>>>>>>>>>>>Episode 9<<<<<<<<<<<<<<<

    Kiku bricht dann nun endgültig den Kontakt zu Miyokichi ab, die sich mit einer netten Szene aka "cu in hell" in Rachemanier verabschiedet. Auch die beiden Gespräche zwischen dem Sensei und seinen Schülern gefielen mir gut, das passt einfach. Aber Shouwa Genroku Rakugo Shinjuu bietet mir doch immer wieder diesen einen "speziellen" Moment. Dieses Mal erneut am Ende der Episode und diese Stimmung zwischen Sukeroku und Kiku war für mich auch..."neu"? Also so wie die Szene gestaltet wurde, gefiel sie mir seeehr gut. Hatte schon fast einen poetischen Touch, (könnte das Wasser ganz zu Beginn und Ende der Episode einen Hinweis auf die nächste Woche sein? Auch die Stimme von old-Kiku bricht durch usw.) I like.

    Eine "kleine" Überraschung gab es aber erst nach dem Ending zu sehen.
    Geändert von Lebbo (05.03.2016 um 01:09 Uhr)

  4. #44
    Huh, hatte wohl vergessen zu Episode 8 was zu schreiben

    Episode 9
    Nun bahnt sich wohl das tolle Drama an, nachdem sowohl Miyokichi als auch Sukeroku im Prinzip ihre Existenz verloren haben. Obwohl die Entscheidung Des Meisters bzgl. Sukeroku hart war, kann ich diese verstehen. Er war schon länger etwas aufmüpfig und hat die Traditionen ignoriert. Viele male wurde er darauf hingewiesen, dass er sich gegenüber den Meistern besser verhalten soll. Nun spürt er die Konsequenzen.

    Zitat Zitat von Lebbom
    Eine "kleine" Überraschung gab es aber erst nach dem Ending zu sehen.
    Willst du evtl. in einem Spoiler erzählen, was du meinst? Ich habe mir die Vorschau nach dem Ending angesehen und nicht viel daraus schließen können.
     Evtl. nur
    das der alte Meister vor Kiku liegt. Aber kurz darauf steht er in einer Szene wieder. Oder meinst du das Kind, deren Haarfarbe an Konatsu erinnert?

  5. #45
    Zitat Zitat von airdevil
    Willst du evtl. in einem Spoiler erzählen, was du meinst? Ich habe mir die Vorschau nach dem Ending angesehen und nicht viel daraus schließen können.
     ED
    Naja, es gibt nun sicherlich einen kleineren Zeitsprung. Der Sensei wird krank bzw. bricht zusammen, geht dann kurze Zeit darauf drauf, man sieht auch schon den Bediensteten auf einer Trauerfeier. Kiku hat schon den Namen Yakumo angenommen und übernimmt nun auch die Rolle des Meisters - ohne aber je selbst einen Schüler zu unterrichten. Aber mit "klein" spiele ich auf Konatsu an, die man tatsächlich im Rückblick auch als kleines Mädchen sehen wird. Dachte eigentlich, dass wir sie nur in ihrer erwachsenen Form sehen werden. Aber sie hat ja lt. eigener Aussage noch die Kunst des Vaters live miterlebt, vom Tod bzw. dem "Unfall" hat sie leider keinerlei Erinnerungen mehr. Der Zuschauer bekam in der Einstiegsfolge nur einen kleinen Ausschnitt zu sehen wie Kiku Sukeroku im Arm hält und jede Menge Blut. Inwiefern das dann nun der Realität entspricht oder doch eher kryptisch dargestellt ist, bleibt abzuwarten. Daher bittet die erwachsene Konatsu in Episode 1 auch eine ehemalige Arbeitskollegin von Miyokichi darum, ihr zu erzählen, was sich damals abspielte. (Da fällt auch das Wort "accident") Dann muss der Moment von Sukerokus Ableben und dem darauffolgenden Tod von Konatsus Mutter passieren, die ebenfalls verstorben ist, sodass Kiku Konatsu in seine Obhut nimmt. So oder so ähnlich wird es dann wohl ablaufen.
    Geändert von Lebbo (06.03.2016 um 13:55 Uhr)

  6. #46
    Dieser Anime ist einfach unbeschreiblich schön. Ich bin schon sehr auf die nächste Folge gespannt, wobei ich mich frage, wie man ein sinnvolles Ende finden möchte, wenn noch so viel erzählt werden kann.

  7. #47
    Tolle Episode...obwohl gar nicht sooo viel passiert ist. Aber die Episode hatte mal wieder einen schönen "Stimmungs-Farbverlauf" zu bieten. Angefangen mit der blassen Szene mit seinem Meister, der sich überraschenderweise in einer ganz ähnlichen Situation wie Kiku befand. Auch interessant zu sehen, wie man immer mehr von dem alten Herren erfahren hat bis hin zu so seinem letzten "Geheimnis" am Sterbebett. War wirklich sehr schön gemacht. Dann hin zu einem bläulichen Ton und Kikus Einsamkeit mit seiner tollen Performance von "Shinigami". Und dann noch die Atmosphäre als er in diesem Dorf aus dem Zug aussteigt und dann Konatsu begegnet.

    Die Aussage, dass der Rückblick bis Episode 9 bzw. spätestens 10 enden wird, hat sich somit aber nicht bestätigt.

  8. #48
    Ja, da stimme ich dir zu. Mir hat die Folge sehr gefallen. Beim Vortragen hat Kiku auch selbst bemerkt, dass er nun komplett alleine ist und im Prinzip niemanden mehr hat. Sehr schade, aber laut seiner Aussage war dies sein Ziel. Aber der Satz, dass er sich diese Einsamkeit immer wünschte, interpretiere ich als gelogen. Letztendlich ist Sukeroku immer in seinem Kopf und er ist wegen ihm nicht bereit den Titel anzunehmen, obwohl es ihm im Rakugo bzw. seiner Performance weiterbringt und somit sein höchstes Ziel sein sollte.

  9. #49
    Episode 10

    Der Rakugo-Auftritt Kikus war der erste in dieser Serie, der ich etwas abgewinnen konnte. Das war schon, auch durch die musikalische Untermalung, ziemlich gut inszeniert. Vielleicht konnte ich mit den anderen auch nur weniger etwas anfangen, weil die doch eher humoristischer Art waren und sich der dort präsentierte Humor nicht mit meinem gedeckt hat.

    Interessant fand ich auch die Entwicklung Kikus, die ihm offensichtlich durch den Zeitsprung anzumerken war. Er war ja auch schon vorher als etwas distanzierter und reservierter Typ bekannt, aber hier merkt man mMn schon den entscheidenden Schritt zu seinem späteren, älteren Ich, das mir ja auch um einiges unsympathischer war. Auf jeden Fall machte er in dieser Folge bei seinem letzten Gespräch mit seinem Meister, kurz vor seinem Auftritt und auch auf der Beerdigung einen deutlich gefühlskälteren und berechnenderen Eindruck als zuvor. Er wird halt schon durch und durch als ambitionierter Karrieremensch präsentiert, dessen einzige Leidenschaft Rakugo und die Erfüllung, er dadurch erhält, zu sein scheint. Ich bin gespannt, ob er sich mit dem Tod von Sukeroku, der ja der einzige war, der ihn etwas auflockern konnte und mit dem er auch mitunter Spaß hatte, dann sofort endgültig zum relativ einsamen (er nimmt dann ja noch Konatsu auf), konservativen Rakugo-Meister entwickelt und wie er vor allem darauf reagieren wird.

    Der Anime scheint mit dem Ende des Rückblicks (hoffe ich mal) beendet zu werden, d.h. Konatsus Handlungsstrang wird für diese Staffel eindeutig ins Wasser fallen. Ich hoffe mal, dass eine zweite angekündigt wird, denn sonst wäre das schon ein wenig unbefriedigend.

  10. #50
    Ja, die Inszenierung war wieder top notch. Selbst wenn die Optik zwischendurch mal schwächelt, sei es durch schiefgeratene Zeichnungen (die Folgen, in denen mir das verstärkt aufgefallen ist, liegen allerdings schon ein Weilchen zurück) oder wie in dieser Folge verschwommene Hintergründe, machen die exzellente Regie und die Geschichte das locker wieder wett.

    Zitat Zitat von airdevil Beitrag anzeigen
    Beim Vortragen hat Kiku auch selbst bemerkt, dass er nun komplett alleine ist und im Prinzip niemanden mehr hat. Sehr schade, aber laut seiner Aussage war dies sein Ziel. Aber der Satz, dass er sich diese Einsamkeit immer wünschte, interpretiere ich als gelogen.
    Ich finde die Darstellung seiner Gefühle hier sehr interessant, weil sie ziemlich ambivalent zu sein scheinen. Man könnte natürlich sagen, dass er sich seinen Zustand schönzureden versucht, tatsächlich sieht es aber so aus, als hätte die Einsamkeit auch etwas Positives. Anscheinend hat sie ihm bei seiner Performance wirklich geholfen. Deswegen sieht er selbst das Alleinsein wahrscheinlich als etwas, das ihn dem Rakugo näherbringt bzw. auch als einen Preis, den er für seine Kunst zahlen muss. Man konnte ja schon sehen, dass er bereit ist, andere dafür von sich wegzustoßen. Andererseits ist auch offensichtlich, dass er darunter leidet, weshalb er die Nähe zu Sukeroku sucht.

    Wie meyno hatte ich bei dieser Folge auch verstärkt das Gefühl, dass zunehmend der Charakter des gealterten Kikus sichtbar wird. Passend dazu hat er ja auch die Geschichte performt, die Yotaro (ja, dieser eine Typ vom Anfang ) so begeistert hat.

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