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  1. #21
    Zitat Zitat von Neal Beitrag anzeigen
    so war es nur Massig Béchamel gewesen mit etwas Gemüse und Fleisch.
    Eigentlich war es massig Gemüse mit etwas Fleisch und einer normalen Menge Béchamel. Ungewöhnlich war nur, dass sie so wenig Erdäpfel genommen haben, aber dafür haben sie recht viel Kürbis und Zucchini dazu gegeben.

    Mir gefällt die Serie ja merklich besser, wenn sie sich leichtgängig gibt, weshalb mir in dieser folge zu viel Drama um Tsumugis Weigerung grüne Paprika zu essen gemacht wurde.

  2. #22
    Episode 3+4
    Mir gefällts weiterhin. Manche Sachen werden zwar schon etwas überdramatisiert, sei es nun die Ansicht des Papas oder das Verhalten von Tsumugi, aber wirklich störend fand ich das bisher nicht.
    Auch das Verhältnis von Lehrer und Schülerin ist zwar bei genauerem Nachdenken evtl. etwas bedenklich, aber ich traue der Serie bisher nicht zu, dass sie hier wirklich etwas implizieren wollen.

  3. #23
    Episode 4
    Wieso sollte Tsumugi überhaupt unbedingt grünen Paprika essen? Wenn sie generell kein Gemüse essen würde, ok, dann würde man das natürlich ändern wollen. Aber sie schien ja eher nahezu alles bis auf grünen Paprika zu essen, selbst roten Paprika. Man wird eine gesunde Ernährung schon auch ohne eine einzige spezifische Gemüsesorte hinbekommen
    Ansonsten war die Folge aber wieder top und hatte ein paar sehr schöne Einfälle, wie etwa den Paprikabecher, oder wie Tsumugi ihrem Vater die Paprikastücke untergejubelt hat. Kotori wikt inzwischen auch immer mehr wie Tsumugis Stiefmutter, mal schaun ob sich da noch was entwickelt ^^

  4. #24
    Zitat Zitat von AlainJohns Beitrag anzeigen
    Wieso sollte Tsumugi überhaupt unbedingt grünen Paprika essen? Wenn sie generell kein Gemüse essen würde, ok, dann würde man das natürlich ändern wollen. Aber sie schien ja eher nahezu alles bis auf grünen Paprika zu essen, selbst roten Paprika. Man wird eine gesunde Ernährung schon auch ohne eine einzige spezifische Gemüsesorte hinbekommen
    So wie es in der Serie "argumentiert" wurde gebe ich dir Recht, allerdings ist es wie ich gelesen habe so, dass Kinder angeblich etwas bis zu 10 Mal (oder war es sogar noch öfters?) essen müssen, bevor sie überhaupt "entscheiden" können ob sie es mögen. Habe vergessen woran es liegt, aber vielleicht ja wirklich am sich noch schnell und leicht ändernden Geschmack von Kindern. Es ist also prinzipiell gut, wenn man Kindern immer wieder Dinge zum Essen vorsetzt, die sie zuvor abgelehnt haben.

  5. #25
    Ich mag selbst keine grünen Paprika weil die einfach im vergleich zu gelb und rot schlechter schmecken. Sie sind bitterer und nicht so süss.
    Es ist also ganz normal die grünen Paprika abzulehnen sogar als Erwachsener. Manchmal wenn mir nicht nach etwas süsslichem ist, esse ich dann auch die grünen Paprika
    aber das kommt so selten vor.

  6. #26
    Grüne Paprika muss man bei relativ geringer Hitze wirklich lange in der Pfanne lassen, dann schmecken sie gut.

  7. #27
    Okay vielleicht habe ich sie auch einfach mein Leben lang falsch zubereitet lol. Aber es stimmt sowieso was du sagst. Kinder können gar nicht selber entscheiden was sie essen.
    Das ist die Aufgabe der Erwachsenen. Wenn man Kindern zuviel süsses gibt, dann erzieht man sie dazu immer süssere Sachen haben zu wollen und sie verlernen die natürliche
    süsse in vielen Nahrungsmitteln zu schätzen. Ich hab irgendwann mal im Hartz 4 TV einen Jungen gesehen , der seine Mutter angeschrien hat, weil sie ihm echte Erdbeeren gegeben hat.
    Der Junge meinte, die Erdbeeren schmecken gar nicht wie Erdbeeren, weil sein Lutscher von Chupa Chups wäre der richtige Erdbeergeschmack.

  8. #28
    Das mit den vielen Anläufen bis Kinder ein Lebensmittel akzeptieren ist übrigens ein Detail aus diesem Artikel hier: http://www.theatlantic.com/business/...-foods/431646/
    One 1990 study found that kids need to be presented with unknown foods somewhere between eight and 15 times before they come to accept them.

  9. #29
    Mit anderen Worten: Man zwingt seinen Nachwuchs einfach so lange dazu, Gemüse zu essen, bis sie sich ihrem Schicksal ergeben.

    Es wurde ja auch in dieser Episode erklärt das Kinder bittere Lebensmittel mit etwas gefährlicherem assoziieren. Ich bin mir zwar nicht sicher inwieweit das zutrifft, könnte es aber gut nachvollziehen. Für alles, was unangenehm schmeckt muss man sich zuerst überwinden.

  10. #30
    Menschen mögen von Natur aus auch ganz allgemein keine neuen Dinge. Das Phänomen nennt sich Neophobie, ist für quasi alle Reize relevant, und wurde unter anderem auch schon in Zusammenhang mit der Ernährung von Kindern untersucht. https://de.wikipedia.org/wiki/Neophobie

    Hingegen reicht schon die alleinige mehrfache Darbietung eines Reizes ohne jegliche positive Assoziation, damit er positiver evaluiert wird. Das zeigt sich selbst bei so abstrakten Dingen wie Schriftzeichen (sowas wird in westlichen Kulturen übrigens gerne mit Kanji untersucht). Zeigt man Personen chinesiche Schriftzeichen und lässt sie bewerten wie ansprechend sie diese befinden, werden die Angaben positiver, je öfter man ihnen das Schriftzeichen gezeigt hat.
    http://www.spektrum.de/lexikon/psych...re-effekt/9583
    Auch hier wurde die Wirkung bereits für Nahrungsmittel sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen nachgewiesen.
    https://www.lebensmittellexikon.de/m0002850.php

    Daher ist es unter Umständen keine schlechte Idee sie erstmal zu ihrem Glück ein wenig zu zwingen. Wobei man halt darauf achten sollte, dass die Erfahrung nicht zu negativ wird. Da fand ich Kotoris Einfall mit dem Paprikabecher sehr schön

    Zitat Zitat von Neal Beitrag anzeigen
    Es wurde ja auch in dieser Episode erklärt das Kinder bittere Lebensmittel mit etwas gefährlicherem assoziieren.
    Das stimmt soweit ich weiß. Ich meine mich auch zu erinnern, dass manche gebräuchlichen Gemüsesorten tatsächlich Toxine in so geringen Mengen erhalten, dass sie für Erwachsene volkommen unbedenklich sind, bei Kindern in großen Mengen aber Entwicklungsprobleme auslösen können und, dass es oft genau diese Toxine sind deren Geschmack die Kinder nicht mögen, hab da aber gerade keine Studie parat.
    Übrigens sind das oft dieselben Nahrungsmittel, die bei Schwangeren Schwangerschaftsübelkeit auslösen, es scheint also tatsächlich ein evolutionärer Mechanismus dahinter zu stecken, der verhindern soll, das Kinder zu viele Toxine aufnehmen.

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