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  1. #31
    Das mit dem Bitteren ist doch gar nicht nur bei Kindern so. Soweit ich weiß ist es evolutionär allgemein beim Menschen so, dass er Bitteres instinktiv erstmal ablehnt, eben weil dieser Geschmack in der Natur wirklich mit der Gefährlichkeit einer Pflanze korreliert. Kurz gesagt wenn eine unbekannte Pflanze isst und sie ist bitter, dann sollte man besser damit aufhören

  2. #32
    Ja, die meisten Erwachsenen haben halt in ihrem Leben schon mehrere bittere Sachen gegessen und daher ihre Abneigung weitestgehend abgelegt.
    Außerdem haben Kinder wesentlich mehr Geschmacksknospen als Erwachsene, weshalb sie Geschmäcker intensiver und im Falle von sauren, oder bitteren Geschmickern damit auch aversiver wahrnehmen.

  3. #33
    Inzwischen klagen manche Kenner des Manga darüber, das man Iida zu sehr normalisierte und sich daher ihre Umstände nicht mehr nachvollziehen lassen. Allerdings werde ich grundsätzlich keine solcher Vergleiche mehr zum Original ziehen, es ruiniert einem ja doch nur die Stimmung. Jedenfalls wird weiter daran festgehalten vor allem einfachere Gerichte bzw. Fast Food zu kochen, wie nun Donuts. Mir gefiel vor allem der Ausflug im Park, neben ihrem Kochkurs kommen die Charaktere selbst nämlich bislang zu kurz, da freut man sich über jede Alltagssituation.

  4. #34
    Hm, also bisher kann ich ihre Situation auch so recht gut nachvollziehen. Inazuma und Tsumugi sind beide sehr freundlich, also warum sollte es ihr keinen Spaß machen sich mit den beiden zu regelmäßigen Kochabenden zu treffen, insbesondere wenn ihre Mutter selten zu Hause ist,sie offenbar wenige (nur eine?) Freundin hat und ein großer Essensliebhaber ist.

    Episode 5 war auch wieder anstandslos gelungen, owbohl diesmal die besonderen Momente der letzten Episoden ein klein wenig gefehlt haben.

  5. #35
    Nach fünf Episoden muss ich nach wie vor sagen, dass der Anime immer noch schön bodenständig ist und mir die Charaktere immer noch sehr gut gefallen. Die Beziehung (wenn man davon überhaupt sprechen kann) zwischen Kotori und Kouhei finde ich jetzt nicht so problematisch. Es sieht vielleicht ein wenig merkwürdig aus, dass der Leherer in seiner Freizeit etwas mit seiner Schülerin unternimmt, aber der Kochkurs ist für beide ziemlich sinnvoll und sie lernen dabei auch etwas. Also warum nicht?
    Der einzige, etwas kleiner Kritikpunkt, den ich bisher aufgreifen muss, ist die Tatsache, dass hier und da doch ein wenig überdramatisiert wird, aber das wurde hier ja bereits schon genannt.
    Die dritte Episode hat mir daher nicht ganz so gut gefallen, weil die Anschuldigung, dass Tsumugi eine Diebin sein sollte, in dieser Folge doch ganz schon lang getretten wurde.
    Das ist aber Gemotze auf hohem Niveau und bisher wurde ich von dem Anime auch ganz gut unterhalten.
    Ich bin guter Dinge, dass der Anime genau so weiter machen wird.

  6. #36
    Zitat Zitat von AlainJohns Beitrag anzeigen
    Hm, also bisher kann ich ihre Situation auch so recht gut nachvollziehen.
    Naja, es soll noch i.O. gehen das sämtliche Szenen von Kotori gestrichen wurden, welche sich um ihre innere Zerrissenheit drehten. Diese Beziehung wollte man offensichtlich auf einer rein freundschaftlichen Basis umsetzen, also spricht auch nichts dagegen. Enttäuschender sind dann die fehlenden Momente zwischen Tsumugi und ihrer verstorbenen Mutter, bzw. Hintergründe zu Kotoris abweisendem Verhalten. Gerade bei der jetzigen, sechsten Episode konnte man dadurch bloß ratlos vor seinem Bildschirm sitzen.

    Der Anime ist im Grunde auf eine einzige Kochshow degradiert worden. Die Charaktere wirken längst nicht mehr so charismatisch wie im Manga, weil ihnen zu viel vom Leben außerhalb des Restaurant fehlt und es ergibt keinen Sinn, warum Tsumugi zwar ewig Paprika beklagen darf, nicht aber ihre verstorbene Mutter oder eben Kotori derart lieblos behandelt zurückbleiben muss. Manche Leser vermuteten schon eine Strategie nach der man zuerst mit den Charakteren warm werden sollte, bevor es (mit nachgeschobenen Kapiteln) ans Eingemachte geht. Ob es wirklich klug wäre x Episoden auf Sparflamme zu fahren, um den Zuschauer anschließend mit Inhalt zu erdrücken, sei dann mal dahingestellt.

  7. #37
    Irgendwie habe ich bei deinen Kommentaren manchmal das Gefühl einen anderen Manga gelesen zu haben, Neal Ich habe die Geschichte nie so "schwermütig" gesehen wie sie in deiner Beschreibung schon fast wirkt, nicht mal phasenweise. Auch im Manga war es auffallend, dass Tsumugis Mutter bzw. dieser Verlust relativ wenig thematisiert wurde angesichts des Umstandes, dass das ja erst vor relativ kurzer Zeit passiert ist. Und es wird dort zwar klar, dass Kotori langsam Gefühle für ihn entwickelt, aber auch das wird ziemlich auf Sparflamme gehalten. Kann schon sein, dass man Szenen weglässt, aber was ich sagen will ist, dass ich hier keinen essentiellen Unterschied zwischen Manga und Anime sehe. Da wie dort ist die Geschichte nun mal wirklich primär eine Kochshow.

  8. #38
    Drei Esslöffel Salz würden eine Suppe zwar versalzen, aber ganz ohne schmeckt sie dann auch zu fad. Gerade angesichts dessen, das solche Themen im Manga schon fast zu Stiefmütterlich behandelt wurden ist es schade, wie nichts davon mehr die Umsetzung überlebt hatte.

  9. #39
    Zitat Zitat von Neal Beitrag anzeigen
    bzw. Hintergründe zu Kotoris abweisendem Verhalten.
    Wo ist Kotori denn abweisend? Anfangs hat sie Inuzuka ja schon fast gedrängt mit Tsumugi erneut in ihr Restaurant zu kommen, und auch gegenüber Yagi war sie immer sehr freundlich (nachdem sie wusste, dass er kein Kindesentführer ist )

  10. #40
    Statt abweisend hätte ich ihr Verhalten auch eher unsicher nennen sollen. Sei es drum, so oder so werden sich die verpatzten Möglichkeiten nicht bessern, dafür durfte Sensei nun an der berühmten japanischen Erkältung erkranken, welche man durch Dosenpfirsiche kuriert. Manche Momente in Anime erheitern einen selbst nach 15 Jahren noch.

    Einerseits gefiel mir diese Episode wieder dadurch besser, als das diesmal die Beziehung zwischen Vater und Tochter im Vordergrund stand. Ihren Zwist durch eine nächste Kochshow zu lösen ruinierte allerdings alles, was davor so liebevoll an Stimmung aufgebaut wurde und verdeutlichte bestenfalls, das der Autor tatsächlich besser bei seinen Basisgerichten geblieben wäre. Nein, es lassen sich nicht sämtliche Probleme beim kochen lösen, zumal es zu den wohl dümmsten Ideen überhaupt gehört, einen an Fieber erkrankten Vater, der um seine Tochter besorgt ist, mit gegrilltem Reis aufzumuntern. Kotoris verhalten war schon regelrecht unangenehm gewesen, während Tsumugis Stadtexkursion ebenfalls ziemlich bizarr ablief. Zuckersüße Momente sind eben kein Garant für einen gelungen Anime, dafür muss dann die Mischung stimmen, welche ich bislang bzw. weiterhin hier schmerzlich vermisse.

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