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  1. #1

    Amaama to Inazuma

    Image

    Kouhei Inuzuka ist Mathelehrer und seit seine Frau vor ein paar Monaten gestorben ist, ist er auch ein alleinerziehender Vater. Seine einzige Schwäche ist allerdings das er nicht wirklich gut darin ist leckere Speisen zuzubereiten und so ernähren sich die beiden hauptsächlich von Fertiggerichten. Eines Abends, als er mit seiner Tochter Tsumugi in ein Restaurant geht, trifft er dort auf seine Schülerin Kotori Iida, deren Mutter das Restaurant gehört. Kotori gibt sich große Mühe die beiden zu versorgen und schon bald sind alle drei fest entschlossen, gemeinsam leckere Speise zuzubereiten.

    (aniSearch)

    Episoden: 12

    Vorlage: Manga von Gido Amagakure

    Regie: Tarou Iwasaki

    Studio: TMS Entertainment






    Episode 1:
    Hier kenne ich schon etliche Kapitel der Mangavorlage und der Anime setzt diese werkgetreu um. Zumindest stimmungsmäßig, denn so genau kann ich mich an das erste Kapitel dann auch nicht erinnern Ist halt eine der Serien, die dem aktuellen Kochen-Trend bei Manga entsprungen ist. Hier dann eben neben verschiedenen Gerichten mit einem Fokus auf das "heilende familiäre Essen", auch wenn die "Familie" hier eine ungewöhnliche ist mit dem Alleinerziehenden Vater und der High School Schülerin, die sich dem familiären Essen anschließt. Die Folge war jedenfalls ganz nett, auch wenn die Stimme der Kleinen ein klein wenig nervig ist. Nur falls es sich jemand erwarten sollte: Romantik hat der Manga mehr oder weniger keine. Zumindest nicht in den Kapiteln. die ich kenne.

  2. #2
    Thx @Pilop für das Erstellen, hab gestern schon gesucht.

    Ep.1
    + scheint gute "realistische" Charaktere zu haben.
    + schöne Slice of Life Atmosphäre von den ersten Minuten schon

    Von Geschichte und Charakteren kommt es mir wie eine Mischung aus Usagi Drop (Mutter tot, ein Alleinerzieher) und das Kind erinnert mich an Naru von Barakamon vor. (recht aufgedreht und Energie geladen)

    Ich finde es zwar schade, wenn es keine Romance gibt aber bei dem Schüler <-> Lehrer Verhältnis, ist es auch leider zu erwarten.

    Mit anderen Essens Animes will ich es mal lieber nicht vergleichen, da fällt mir auf anhieb keiner ein der mit der Richtung positiv aufgefallen ist. (leider eher 1-2 "schlechte" Komödien die nicht für das Setting passen)

  3. #3
    Zitat Zitat von Pilop Beitrag anzeigen
    Romantik hat der Manga mehr oder weniger keine. Zumindest nicht in den Kapiteln. die ich kenne.
    Mir ist auch kein Anime mit dieser Thematik bekannt, in dem Romantik überhaupt eine größere Rolle spielen würde. Schon ab Yotsuba liefen sie immer in denselben Bahnen ab: Alleinerziehender Vater kümmert sich um eine (adoptierte) Tochter, während Frauen zwar in seinem Leben stehen, aber keinen gewichtigen Part einnehmen. Den Sinn dahinter findet sich im Grundwunsch vieler Otaku eine quirlige Loli aufzuziehen, ohne es mit der lästigen Partnerin teilen zu müssen.

    Durch Inuzuka, welcher selbst für simple Fleischküchle oder gar Reis zu blöd ist, erfindet man auch kein besseres Rad. Warum das Thema Kochen in gefühlt jedem zweitem Anime aufgewärmt wird erschließt sich mir wohl nimmer, ebenso warum er mit seiner Tochter nicht einfach öfters essen gegangen ist. Jede/s Familienrestaurant oder Ramenküche bietet leckere Gerichte für ein paar € an. Grundsätzlich möchte ich über den Einstieg aber gar nicht groß klagen, Tsumugi ist wieder einmal süß wie Zucker, sympatisch scheint sowieso jeder zu sein und die Geschichte herzergreifend. Schön wäre es wenn sich auch Episoden um ihre tote Mutter drehen würden, als Lehrer hat es Kouhei sowieso nicht einfach, zumal offenbar weder er noch seine Tochter bislang damit abschließen konnten. Möglichkeiten für etwas Drama gäbe es also genug.

    Übrigens schreckte mich Tsumugis Stimme weniger ab als das sie immer vom Otousan sprach - dem formalen Vater. Von kleinen Kindern bin ich eher ein "Papa" gewöhnt.

  4. #4
    Na ja, ihr "Ottosan" hört sich schon recht putzig an :-)

    Erste Folge hat mir sehr gut gefallen. Könnte der SoL Ersatz füt Flying Witch werden - zumindest erwarte ich auch hier kein größeres Drama...

  5. #5
    Zitat Zitat von Neal Beitrag anzeigen
    [...] erschließt sich mir wohl nimmer, ebenso warum er mit seiner Tochter nicht einfach öfters essen gegangen ist. Jede/s Familienrestaurant oder Ramenküche bietet leckere Gerichte für ein paar € an.
    Ich habe es so verstanden, dass dem Vater das Bedürfnis seiner Tochter nach einem richtigen, gemeinsamen Essen schlicht nicht aufgefallen ist, da sie ihn auch nicht explizit darauf aufmerksam machte. Die Beobachtung der nicht vollständig aufgegessen Bentos kam dann somit erst in der Schlüsselszene zum Ausdruck, als er sie am Fernseher kleben sah, sie gleichzeitig ihren Wunsch äußerte und ihn die Erkenntnis erst dann traf.
    Den Grund, warum er mit ihr nicht in irgendeinem Restaurant/Imbiss essen war, erkläre ich mir dadurch, dass er eben auf solche "Kleinigkeiten" nicht wirklich acht gab, da er als berufstätiger Mann (immer) noch mit dem Tod seiner Frau zu kämpfen hat und dazu noch mit den Schwierigkeiten eines Alleinerziehenden konfrontiert ist.

  6. #6
    Zitat Zitat von Neal Beitrag anzeigen
    Alleinerziehender Vater kümmert sich um eine (adoptierte) Tochter, während Frauen zwar in seinem Leben stehen, aber keinen gewichtigen Part einnehmen. Den Sinn dahinter findet sich im Grundwunsch vieler Otaku eine quirlige Loli aufzuziehen, ohne es mit der lästigen Partnerin teilen zu müssen.
    Bruh.

  7. #7
    Zitat Zitat von meyno Beitrag anzeigen
    Den Grund, warum er mit ihr nicht in irgendeinem Restaurant/Imbiss essen war, erkläre ich mir dadurch, dass er eben auf solche "Kleinigkeiten" nicht wirklich acht gab...
    Als er von einem der Kollegen auf die festgestellte Unterernährung angesprochen wurde meinte Inuzuka auch, das er kein guter Esser sei, sprich dem Thema wohl tatsächlich einfach keine große Bedeutung beimaß. Einen Anteil daran könnte auch noch seine Frau tragen, welche offenbar sehr gut kochte und damit unangenehme Erinnerungen beim Essen aufkommen lässt. Nach der ersten Episode klingt deine Erklärung dennoch am sinnvollsten.

    Ich wäre übrigens richtig enttäuscht wenn nun keine der Episoden oder zumindest einzelne Szenen sich um ihrem Tod drehen würden. Anders als bei anderen Vater-Tochter Geschichten steht hier tatsächlich ein Vater mit seiner leiblichen Tochter im Mittelpunkt, welche ihre Mutter kurz zuvor verloren hat. Einfach nur lockeres SoL würde der Geschichte nicht gerecht werden.

  8. #8
    Episode 1

    Oh Mann, ich dachte das mit der toten Frau ist nur ein Vorwand, damit irgendwie Vater und Tochter zusammen kochen lernen können, aber ich fand die Folge echt bedrückend. Na ja, ich freue mich auf jeden Fall auf die weiteren Folgen, wegen der Atmosphäre und weil ich denke, dass die Drei sich sicher über einiges unterhalten können. Mit der Schülerin bin ich aber noch nicht so warm geworden, sie passt für mich nicht wirklich in die Geschichte, aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich so ein Manga besser verkauft, wenn ein junges Mädchen darin vorkommt. Aber das war ja nur die erste Folge, mal sehen.

  9. #9
    Ich fand die Folge ganz süß. Son bisschen Usagi Drop, auf Grund des Synchronsprechers ein bisschen Clannad After Story und anscheinend Kochen. Perfekt!
    Mal schauen was noch draus wird.

  10. #10
    Episode 1

    Muss sagen, dass mir die Serie gut gefällt. Anders als man meinen könnte, ist die Serie aber nicht ausschließlich fröhlicher Slice of Life mit einem geradezu perfekten Kind als Wirbelwind und Lichtblick einer Serie. Tsugumi ist für meine Geschmack etwas zu perfekt und hat keinerlei negativen Eigenschaften, Sie quengelt nicht einmal sonderlich wenn etwas nicht nach ihren Wünschen verläuft. Und wir wissen wie realisitsch das bei kleinen Kindern ist.

    Was Sweetness and lightning aber so besodners macht sind die traurigen Momente inmitten der Fröhlichkeit, der plötzliche Kloß im Hals, wenn man realisiert wie die scheinbar so tapfer durchhaltene Restfamilie doch in ihren Grundfesten erschüttert ist. Kohei sit zwar ein sehr bemühter Vater, hat jedoch seine Schwächen und realisisert bei weitem nicht alle emotionalen Bedürfnisse seiner Tochter. Das aber nicht aus fehlender Sensibilität, sondern aus einer zeitlichen Überforderung als alleinerziehender Vater mit Vollzeitjob in Japan.

    Kotori ist mir aber trotz allen Bemühens in ihrer Motivation noch etwas suspekt. Das kann aber noch werden. Defentiv eine empfehlenswerte Serie...

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