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Ergebnis 51 bis 60 von 60
  1. #51
    Fazit
    Insgesamt hat mich die Serie schon gut unterhalten, vor allem dank Tsumugi, die für Animeverhältisse als Kind ungewöhnlich glaubwürdig dargestellt wurde. Aber auch die anderen Figuren waren durchweg liebenswert. Das größte Manko war sicherlich, dass die Episoden alle zu ähnlich verliefen und sich zu stark ums Kochen drehten. Es gab zwar ab und an auch ein paar andere Themen, vor allem bezüglich Tsumugis Kindergarten, aber ein bisschen mehr hätte es da schon sein dürfen. Vor allem auf Kotori hätte man auch außerhalb ihres Kochfaibles etwas stärker eingehen können. Der Gesamteindruck bleibt aber trotzdem positiv, 3,5/5.

  2. #52
    Ich hatte meine Meinung zum Anime ja mehr oder weniger schon geschrieben. Die letzte Folge hat ja sogar gezeigt, dass es anders möglich gewesen wäre. Yagi und Shinobu waren wieder lustig und hätte man Kotoris Mutter früher und häufiger eingebaut, hätte das bestimmt auch für mehr Unterhaltung gesorgt. Leider gab es auch wieder Tsumugis Geschrei, die idealisierten Kinder gefallen mir besser.

  3. #53
    War das nun die letzte Folge, oder kommt nächste Woche noch eine? Für ein Finale war die Folge etwas... arm.

  4. #54
    Irgendwie hat sich die zwölfte Episode von Amaama to Inazuma nicht wirklich wie das Finale des Animes angefühlt.
    Es wurde wieder mal etwas gekocht und bei einem gemütlichen Beisammensein das Gericht gegessen, aber das war es dann auch schon.
    Ich würde mal schreiben, dass der Anime eine recht gute und durchaus lehrreiche Kochshow ist, aber für mehr hat es wirklich nicht gereicht.
    Ich bin stellenweise ein wenig enttäuscht, dass man nur wenig über die Charaktere erfahren hat und nur die Vater-Tochter Beziehung zum größten Teil im Fokus stand.
    Kotoris Mutter zum Beispiel, die in der zwölfte Episode mal mehr Screentime spendiert bekommen hat, wurde meiner Meinung nach regelrecht in die Episode reingeworfen, um mal ein wenig "Abwechslung" zu bringen. Nach wie vor bin ich aber mehr als enttäuscht, dass der Anime zu Ende geht, ohne das der Zuschauer etwas über Tsumugis Mutter und Ehefrau von Kouhei erfahren hat. Da hätte ich mir deutlich mehr erhofft.

    Zusammenfassend gibt es eigentlich nur noch zu erwähnen, dass der Anime eine gute Kochshow mit sympathischen Charakteren, die aber nicht wirklich tiefgehende Entwicklungen im Anime machen, ist und eine Vater-Tochter Beziehung zeigt, die man im Grunde genommen schon sehr animeuntypisch deklarieren kann.
    Ich vergebe für Amaama to Inazuma deshalb 3,5 von 5 Sternen.

  5. #55
    Zitat Zitat von Mirage_GSM Beitrag anzeigen
    War das nun die letzte Folge, oder kommt nächste Woche noch eine? Für ein Finale war die Folge etwas... arm.
    Laut ANN hat es 12 Episoden, sollte die letzte gewesen sein.

  6. #56
    Sehr süßer Anime für zwischendurch, ich mochte Tsumugi sehr gerne und ich mag die japanische Küche sehr gerne, daher die perfekte Mischung für mich. Davon hätte ich auch mehr Folgen haben können, am besten über ein paar Jahre mit der Entwicklung des Kindes.

  7. #57
    Am positivsten sticht bei Amaama to Inazuma tatsächlich die Kochshow heraus. Denn einerseits war es interessant, einmal nicht bloß Curry, gekochten Tintenfisch oder ähnliches zu sehen, sondern auch wie solche Gerichte aktiv zubereitet werden. Und dank der wirklich simplen Rezepte bzw. vielen Tipps und Arbeitsschritte dürften sie selbst dem größten Kochmuffel noch gelingen.

    Ansonsten bleibt ein Anime mit zu vielen vergeudeten Chancen zurück. Das sind für mich die schlimmsten Serien, bei denen vorhandenes Potenzial im Nichts verpufft. So ist es wirklich schade das fast sämtliche Episoden immer nach demselben Schema ablaufen mussten, sprich: SoL diente als Aufhänger fürs nächste Gericht, man alberte beim Kochen herum und abschließend durfte jeder vom Resultat begeistert sein. Ein auf die Dauer einfach zu öder wie einseitiger Aufbau. Gerade während den letzten Episoden verdeutlichte sich diese Situation sehr schön, als man immer wieder auf Inuzuka und seinen Problemen als alleinerziehenden Vater einging, ohne das dem Thema je ernsthaft eine Bedeutung beigemessen wurde. Schlussendlich sollten sich Anime, bei welchem die Charaktere ein Eigenleben besitzen, zwischendurch auch voll darauf konzentrieren, z.B. als sie am Strand gewesen sind, oder im Kino. Solche Momente wären wunderbare Möglichkeiten gewesen um an den Zuschauer entsprechende Sympathien zu vermitteln.

  8. #58
    Es scheint als hätte ich durch die Mangakenntnis einen Vorteil gehabt, denn mir wäre es gar nicht in den Sinn gekommen, dass man sich hier umfangreich um die Figuren kümmert. Ich hielt das Setting im Manga eher für eine eher ungünstige Wahl, weil es ja eigentlich vor allem ums Kochen geht und dafür dann eine gerade erst gestorbene Frau und Mutter doch zuviel Ballast mitbringt. Fakt ist, dass die Vorlage nun mal wirklich primär darauf bedacht ist in jedem Kapitel ein neues Gericht vorzustellen. Das ist eben das "Genre".

  9. #59
    Zitat Zitat von Pilop Beitrag anzeigen
    Fakt ist, dass die Vorlage nun mal wirklich primär darauf bedacht ist in jedem Kapitel ein neues Gericht vorzustellen. Das ist eben das "Genre".
    Ja, das macht es dann vielleicht eindeutiger. Natürlich gabs in den Anime-Episoden auch immer irgendein Gericht, aber da auf Tsumugi doch auch immer mal wieder außerhalb des Kochkurses eingegangen wurde fragte ich mich dann irgendwann schon, ob das bei den anderen Figuren nicht auch mal passiert.

  10. #60
    Für die bloße Präsentation diverser Gerichte hätte man sich auch an Wakakozake orientieren können, 10-15 Min. genügen bei solchen Serien nämlich völlig. Es gibt Anime welche als Kammerspiel funktionieren, dafür wurde hier einem aber doch zu wenig geboten, bzw. gerade an den falschen Ecken Interesse geweckt. Dann wäre es z.B. passender gewesen stärker auf die Gerichte selbst einzugehen, oder ihrer Zubereitung.

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