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Ergebnis 41 bis 48 von 48

Thema: Amanchu!

  1. #41
    Ich musste schon lange keine derart belanglose Episode mehr sehen, und als Vorletzte fürs Vorspiel zum großen Finale war das einfach nur traurig.
    Das Tekos Tauchprüfung bis aufs äußerste hinausgezögert werden soll mag noch i.O. gehen, dafür wären dann aber irgendwelche originalen Filler deutlich angemessener gewesen, als ein sowieso unwichtiges Kapitel auf 20 Min. zu strecken. Selbst die Qualität wirkte als hätte man Praktikanten zum ersten mal an einen PC gelassen.

  2. #42
    Am stärksten zu kämpfen hatte ich bei Amanchu sicherlich mit Teko. Diese extrem emotionale Art gefiel mir schon während den ersten Episoden nicht, eine Abneigung welche sich noch verstärkt, wenn man dann beim nachholen des Manga ihre originale Version kennenlernt, welche deutlich gemäßigter auftritt. Worin nun der Sinn lag ein etwas sentimentaleres Mädchen derart zu pervertieren das sie von jedem Blatt getriggert wird, erschließt sich wohl nur den Produzenten. Tatsächlich scheint man die Entwicklung vom sterbenden Schwan hin zur lebensfrohen Taucherin im Sinn gehabt zu haben, eine gründlich entgleiste Entwicklung.

    Schlussendlich hängt ihr Auftreten aber auch mit einem zweiten, großen Kritikpunkt zusammen, nämlich der aufs Finale ausgerichteten großen Tauchprüfung, was dazu führte, das bis zum sechsten Band sämtliche Nebenkapitel zusammengekratzt werden mussten. Somit wirken manche Episoden schon arg gestreckt bzw. wie nun beim Abschluss übertrieben feierlich, oder eben entsprechend emotionaler. Im großen wie ganzen gefiel mir der Anime dennoch. Ignoriert man nämlich Teko geflissentlich bleiben doch andere, interessantere Charaktere hängen, besonders natürlich Pikari. Sehr schöne Episoden ließen sich zwar keine nennen, dafür gab es einige wirklich herzerwärmende und auch unterhaltsame Momente zu sehen. Spannend fand ich nebenbei noch das Thema Tauchen mit allem was dazugehört, zumindest in dem Punkt konnte auch das misslungene Finale überzeugen.

    Auf eine zweite Staffel werde ich mich freuen, dann allerdings mit mehr Tauchgängen bitte, weniger Teko und dafür mehr Pikari!

  3. #43
    Episode 12 - Fazit
    Der Abschluss der Serie verläuft also genau so, wie man es erwarten konnte: Mit Tekkos erstem Meerestauchgang und nochmal der Betonung ihrer neugewonnen Initiative. Insgesamt war der ganze Anime doch wesentlich mehr Standardkost als ich es zunächst erwartet habe. Vor allem Pikari erschien nach Episode 1 extrem exzentrisch, wurde dann aber doch wesentlich normaler (verglichen mit anderen Animefiguren, nicht mit echten Menschen) dargestellt, als man zunächst erwarten konnte. Wirklich überzeugen konnte mich im Endeffekt keine Figur. Pikari, die beiden Geschwister und die Lehrerin waren zwar ganz ok, aber wie gesagt fehlte ihnen irgendwo dann doch das besondere. Tekko hingegen war zwar prinzipiell ganz sympathisch, teilweise wurde es mit ihrer Schüchternheit dann aber doch übertrieben. Das größte Manko ist für mich aber schlicht, dass mir viele Szenen zu kitschig waren, vor allem auf Tekkos Charakterwandel wurde etwas zu sehr herumgeritten. Positiv zu erwähnen ist vor allem der hübsche Zeichenstil. Im Endeffekt bleibt somit eine mittelmäßige SoL-CoA-Geschichte übrig, die sich nicht wirklich von dem Gros des Genres abheben kann. Hier hätte es sicherlich geholfen, wenn das Alleinstellungsmerkmal des Anime - nämlich das Tauchthema - stärker im Vordergrund gestanden hätte. Gerade die oft wirklich schönen Zeichnungen hätten sicher dazu beigetragen die Unterwasserwelt atmosphärisch gelungen datzustellen, wie man es in dieser letzten Episode schon ein wenig gesehen hat. In eine Fortsetzung, in der dann hoffentlich mehr getaucht wird, würde ich daher wohl schon reinschauen. 3/5.

  4. #44
    Ignoriert man nämlich Teko geflissentlich bleiben doch andere, interessantere Charaktere hängen, besonders natürlich Pikari.
    So unterscheiden sich eben die Geschmäcker... ich hatte mit Teko kaum Probleme, dafür hat mich Pikari von Folge eins an genervt - auch wenn sich das gegen Ende ein bisschen gebessert hat.

  5. #45
    Fazit

    Hier hätte es sicherlich geholfen, wenn das Alleinstellungsmerkmal des Anime - nämlich das Tauchthema - stärker im Vordergrund gestanden hätte. Gerade die oft wirklich schönen Zeichnungen hätten sicher dazu beigetragen die Unterwasserwelt atmosphärisch gelungen datzustellen, wie man es in dieser letzten Episode schon ein wenig gesehen hat.
    Genau so sehe ich das auch...und ich hätte es eigentlich auch erwartet. Was mir nämlich nicht gefallen hat, war der Aufbau der Serie. Sogar so wenig, dass ich ihn fast schon abgebrochen hätte. Sie waren mir zu lange im Becken, ich hätte Pikari und Teko viel lieber im großen, weiten Meer gesehen. Das hätte der Serie schon nochmal einen Schub geben können, da warten nochmal ganz neue Herausforderungen. Für die Atmosphäre hätte das sicherlich auch nochmal einen Schwung gegeben und kleine optische Highlights wären auch drin gewesen.
    Wenn ich schon sage, dass die Serie bei mir kurz vorm Abbruch stand, muss etwas passiert sein. Denn die Serie hat mir eigentlich gut gefallen zu Beginn, aber es liegt sicher auch am Genre, das mir einfach nicht liegt. Mir fehlte die Abwechslung, die Episoden waren immer ähnlich aufgebaut und am Ende gabs diesen einen sehr süßen Moment - meistens zwischen Pikari und Teko. Vielleicht hätten noch andere Reizpunkte Abwechslung reingebracht. Schlecht wars nicht, aber ich hätte mir gerne mehr gewünscht...und dann fällt bei mir auch schnell das Wort "Standardkost". Vielleicht habe ich deswegen auch Aria nicht weitergeguckt, weil ich irgendwann das Gefühl hatte, dass die Serie für mich stehenbleibt. Amanchu hat mir dann einfach nicht mehr genug "gegeben", auch wenn die Qualität der Serie in manchen Punkten sogar weit über anderen Serien in dieser Saison lag. Allein schon in Episode 12 mit den Unterwasserszenen! Die Charaktere sahen sooo gut aus, die Stimmung war sehr friedlich-liebenswürdig und sicher gab es einige happy moments. Die Serie machts mir echt schwer, weil ich Amanchu viiiel mehr mögen will als eigentlich da war Aber der anfängliche Funke war dann mehr ein kleineres Feuerchen, das so vor sich hinloderte.
    6/10

  6. #46
    Zitat Zitat von Lebbom Beitrag anzeigen
    Vielleicht habe ich deswegen auch Aria nicht weitergeguckt, weil ich irgendwann das Gefühl hatte, dass die Serie für mich stehenbleibt.
    Diese Gemächlichkeit haben halt alle diese Serien, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung und Aria ist sicher unter den gemächlichsten von ihnen Letztendlich gibt es in meinen Augen drei Bereiche in welchen diese Healing-Anime prinzipiell punkten können: Vergnügliche Szenarien, sympathische Figuren samt Entwicklung und Atmosphäre. Aria ist für mich zB der Meister was Atmosphäre betrifft, was auf das venezianische Setting und den Soundtrack zurückzuführen ist. Tamayura hingegen ist etwas ausgeglichener, hat seine Stärken noch eher in der "Handlung". Amanchu würde wahrscheinlich auch als ausgeglichenere Serie am besten funktionieren, kriegt das aber wie hier schon beschrieben wurde nicht so ganz hin. Man hätte mit dem Meer einen Ort, den man malerisch umsetzen kann und mit dem Tauchen etwas, das genug Abwechslung bringen kann weil es eher exotisch ist für die Normalbevölkerung. Beides bringt man aber nicht genug in die Handlung ein, sondern setzt weiterhin stark auf Alltagsszenarien, wofür dann die Figuren für mich nicht gut genug sind. Am interessantesten finde ich trotzdem noch Teko, da die zumindest einen Konflikt hat den es zu bewältigen gilt.

    Am Ende kommt hier bei mir dann aber wieder eine durchschnittliche Bewertung heraus, die glaube ich alle derartige Serien bei mir bisher bekommen haben (Aria und Tamayura inklusive). Zwar sehe ich bei ihnen schon Qualitätsunterschiede aber die spielen sich alle innerhalb des Spektrums "Durchschnitt" ab. Amanchu wird bei mir aber wohl schneller in Vergessenheit geraten, da es innerhalb des Genres nicht wirklich etwas hat, wodurch sich die Serie von anderen absetzen kann (kein Undine!).

  7. #47
    Aria ist eine meiner Lieblingsserien, und als ich erfahren havbe, dass Amanchu vom gleichen Autor stammt, habe ich mich erstmal sehr darauf gefreut.
    Leider hat Amanchu das Niveau von Aria bei weitem nicht erreicht.
    Atmosphäre und Sounttrack hat Pilop schon erwähnt; dazu möchte ich ergänzen, dass derart nervige Charaktere in einer Healing-Serie meiner Meinung nach absolut nichts zu suchen haben, und die konstanten SD Darstellungen das bisschen Atmosphäre stark eingetrüe haben.
    Darüber hinaus hatte Aria einen abwechslungsreichen Cast, der bei mir Langeweile nicht einmal aufkommen ließ. Hier hatten wir gerade mal fünf Charaktere (die Oma mal nicht mitgerechnet) und drei davon noch dazu relativ spät eingeführt und etwas stiefmütterlich behandelt.

    Ich denke man sollte gar nicht erst versuchen, Aria und Amanchu zu vergleichen, denn dabei kommt letzteres schlechter weg als es eigentlich ist. Unterm Strich ist es immer noch eine entspannende Serie ohne größere Schnitzer, aber eben auch ohne irgendwelche herausragenden Merkmale und mit mehreren kleinen Schönheitsfehlern, die sie im Durchschnitt versinken lassen.

  8. #48
    Episode 12 Finale
    Keine grosse Überraschung im Finale, und Teko darf nun auch ausserhalb des Pools tauchen.

    Insgesamt wars eine schöne Serie, die aber manchmal etwas gar dick aufgetragen hat bei Teko. Auch hätte ich mir etwas mehr Fokus auf das Tauchen an sich gewünscht,
    und der Humor kam nach dem Anfang auch etwas zu kurz.

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