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  1. #241
    Ist doch hier nicht anders. Exoten kommen nunmal an.

  2. #242
    Zitat Zitat von TaLLa Beitrag anzeigen
    Ist doch hier nicht anders. Exoten kommen nunmal an.
    Joah, aber deshalb wird "Frau" ja nicht gleich zum Psycho

  3. #243
    Zitat Zitat von Ineluki Beitrag anzeigen
    Aber wenn sie echt ne Yandere ist, sieh zu, dass du mit ihr zusammenkommst. Irgendwann kommt dann eh die Zwangstrennung, weil du zurück nach Deutschland musst und sie sich nicht aus Japan traut, oder weil sie sich durch's Entledigen dir nahestehender Personen strafbar gemacht hat und rückblickend hattest du ne abnormale Beziehung die du nicht so schnell vergessen wirst.
    Auch ohne eine Beziehung mit ihr geführt zu haben, kann ich schlussfolgern, dass Yandere in Anime toll sind, aber in der Realität einen zum Fliehen animieren. Daher werde ich definitiv keine weiteren Treffen mit ihr anstreben, besonders nicht nach etwaiger Aktionen von ihr. Und ja, ich habe mich sofort an deine Geschichte erinnert gefühlt.

  4. #244
    Ich hab mich damals übrigens in einem sehr Gaijin-Hunter-freundlichen Viertel in Kyoto aufgehalten, ist jetzt nicht so als würden die an jeder Ecke lauern.

    Einer der Gründe für die vielen Gaijin-Hunter ist, dass viele Japaner ihr eigenes Land nicht mehr mögen oder regelrecht hassen, sei es durch Enttäuschung über die wirtschaftliche Rezession oder Zweifeln an der Regierung, oder, um es mal negativ auszudrücken, aufgrund der japanischen Veranlagung, zwischenmenschliche Beziehungen unnötig du verkomplizieren (senpai-kouhai-/tatemae-honne-System etc). Letzterem werden sich viele Japaner erst bewusst, wenn sie mal für'n halbes Jahr im Ausland (bevorzugt Australien) studiert haben und gemerkt haben, dass dort alles irgendwie viel gechillter ist. Es kann in Japan schon echt schwer sein, jemanden zu finden, mit dem man über alle seine Probleme reden kann ohne die andere Person gleich abzuschrecken und Berichten einiger japanischer Bekannter zufolge sind viele Japaner ihren Freundinnen gegenüber immer noch ziemliche Arschlöcher. Da bietet es sich dann an, um nicht vollkommen den Glauben in die Menschheit zu verlieren, Japan einfach als "scheiße" abzustempeln und alles Gute aufs Ausland, insbesondere den Westen zu projizieren. So seien alle westlichen Menschen natürlich die perfekten Gentlemen die man aus dem Kino kennt, also das Gegenteil der japanischen Männer. Weil sie so viel besser aussehen müssen sie den Japanern charakterlich ja bestimmt auch überlegen sein.
    Es gibt natürlich auch männliche Gaijin-Hunter, wohl sogar deutlich mehr als weibliche, bloß scheitern die in 98% der Fälle auf Anhieb, weshalb keiner groß über sie redet.

  5. #245
    Wie in deiner Erklärung hab ich es mir schon gedacht, an sich neigen Menschen einfach zum chillen, klar, dass dann irgendwann der Rebel gegen das autokratische System durchkommt und der Westen idealisiert wird.

  6. #246
    Das mag alles auf Japan bezogen stimmen, aber gaijin hunting ist doch nur ein kleiner Mosaik, der unter dem Bereich "White Privilege" fällt. Meine Kumpels waren auch mal in Südostasien backpacken und sie haben ähnliche Stories wie Naruto erlebt. Die Japaner und Asiaten werden doch in der Werbung darauf konditioniert, dass "White=beautiful" ist. Ein Mädchen, das ich kannte, sagte mal: "Weiße müssen sich nichtmal duschen, um sauber auszusehen" Ich habe meiner Ex auch immer gesagt, warum sie sich diese bekackten whitening Produkte kauft, aber in Asien (und das betrift ganz Asien, weil ich mich mit diesem Thema derzeit ein wenig auseinandersetze) ist das tief verankert und von den Menschen internalisiert (Stichwort: Colorism).
    Dann kommen natürlich noch diese schrecklichen Hollywood-Filme dazu und die rigide Sexualmoral und strengen gesellschaftlichen Konventionen in Japan hinzu, aber dazu kann Ineluki sicher mehr sagen. Insgesamt glaube ich aber nicht, dass emotional krasse Menschen nur ein Japanphänomen vorzufinden sind. Nicht mal dort ausgeprägt. Liebe kann halt überfordern, manche kriegen von 1 Joint auch schon eine Psychose.
    Was mich eher gestört hat, waren diese mettwurstaussehenden Europäer, die dachten sie würden wie Gott aussehen, nur weil sie im Ausland so gefeiert werden. Da ich zum Glück in Deutschland lebe, wusste ich immer, dass diese Wack Asses in ihrem Heimatland Nullen sind. Aber im Ausland Brad Pitt spielen

  7. #247
    Naja die haben den Brad Pitt Bonus und das Paradies^^ sicher genossen. Würdest du das aber nicht auch so machen, wenn du genau weißt, dass ein paar richtig hübsche Mädels auf dich stehen, nur weil du Asiate bist?

  8. #248
    Die Schönheitsideale kann man aber nicht zwangsläufig mit White privilige via Kolonialismus erklären. Oder warum haben Geishas weiße Farbe im Gesicht?

    Das unterschiedliche gesellschaftliche Normen auf unterschiedliche Persönlichkeiten anders wirken, ist ja logisch. Introvertierte werden vielleicht die andere Kommunikationskultur zu schätzen wissen. Während andere halt damit nicht klar kommen.

  9. #249
    Zitat Zitat von Konakona Beitrag anzeigen
    Haben die Japaner keinen Bock mehr auf Beziehungen weil das Risiko so hoch ist, dass man jemand psychisch gestörten bekommt?
    Also zumindest im Internet wird der Begriff メンヘラ (menhera = Person mit psychischen Problemen) ziemlich oft verwendet. Womöglich ist da tatsächlich was dran; wobei man natürlich eine Gesellschaft nur bedingt an den Internetphänomenen beurteilen kann, die sie produziert.

    Als Ausländer hat man tendenziell schon ein höheres Risiko, an zumindest eine bestimmte Subgruppe von Crazies zu geraten. Ich kenne ein paar Leute, die ähnliche Psycho-Freundinnen wie Ineluki damals hatten. Ich selber hatte leider noch nicht die Ehre, wirklich bejagt zu werden. Weiß nicht so richtig, ob ich froh oder traurig darüber sein soll.

    Das mag alles auf Japan bezogen stimmen, aber gaijin hunting ist doch nur ein kleiner Mosaik, der unter dem Bereich "White Privilege" fällt. [...] Die Japaner und Asiaten werden doch in der Werbung darauf konditioniert, dass "White=beautiful" ist.
    Das stimmt vielleicht irgendwo; so eine grobe Verallgemeinerung ist aber auch schon wieder stark stereotypisierend. Mach dir da mal keine Sorgen: Es gibt genug japanische Frauen, die schon aus Prinzip nie etwas mit einem Ausländer anfangen würden.

  10. #250
    @salma: Nö. Sobald eine Person auf dich "aufschaut", egal aus welchen Gründen auch immer, sollte man dies nicht ausnutzen. Natürlich händelt das jeder anders, aber man muss eben immer "aware" sein bezüglich seiner Privilegien. Klar, als ich 20 war, habe ich viel Shit gemacht, hatte aber danach immer ein schlechtes Gewissen. Ich will jetzt nicht predigen, aber es ist nie verkehrt, wenn man es schafft, sich in den "Anderen" hineinzuversetzen. Erhöht die Selbstreflexion. Dass manche Frauen emotional übermannt werden, liegt ja auch oft daran, dass manche Männer mit ihnen "spielen" bzw. ihnen Hoffnungen machen. Muss ich dir doch nicht erzählen, kennst sicher solche Geschichten aus deienem Umfeld etc. Ich finde es einfach generell lame, wenn man im Ausland sich wie der geilste Hengzt aufspielt, aber zu Hause dann average Joe ist. Man sollte charakterlich immer konsequent bleiben.

    Das stimmt vielleicht irgendwo; so eine grobe Verallgemeinerung ist aber auch schon wieder stark stereotypisierend. Mach dir da mal keine Sorgen: Es gibt genug japanische Frauen, die schon aus Prinzip nie etwas mit einem Ausländer anfangen würden
    Also auf den Philippinen ist das "weißssein" schon stark kolonialistisch geprägt. Wer helle Haut hat, wird eher eingestellt, man vermutet ein reiches Elternhaus und gilt tendenziell als schön (und fuckin ja, das ist in diesem Fall stereotypisch). Dazu kommt halt noch diese K-Pop Mode, die dieses Weißsein propagiert. In Japan und Korea hat das Weißssein sicher eine andere Tradition, aber wir können uns ja darauf einigen, dass man als Europäer durchaus davon profitiert.

    Ich zeige hier beispielhaft, was ich meine:
     colorism in südostasien


    Ineluki oder Shadow können sicher davon berichten, welche Beautyprodukte so angeboten werden in Japan.
    Ich empfehle diese Seite: https://japansociology.com/2014/01/3...arriage-scene/

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