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  1. #31
    Ich habe mal Google befragt und die dazugehörigen Bilder angeschaut, genau so sah es bei mir auch aus. Bisher hat mich der Juckreiz nicht ergriffen, aber ich mich halt schon sehr gewundert. Ich hatte vorher keine Kenntnis über die Nesselsucht.

  2. #32
    Was man in Japan auch schnell mal bekommt und sehr aehnlich ist, ist Miliaria (汗疹) vom Schwitzen.
    Ist aber beides nicht weiter schlimm. Hoffentlich wird es bald besser

  3. #33
    Das wird in den nächsten Tagen sicherlich mein nächstes Gesprächsthema sein, denn ich schwitze momentan so viel wie sonst nie. Ich trage lockere und weite Kleidung, allerdings schwitze ich trotzdem wie ein Schwein in der Sonne. Hast du irgendwelche Wunderheilmittel gegen vermehrtes Schwitzen?

    Ferner frage ich mich, ob es normal ist, dass die Temperatur in der Wohnung wesentlich höher als draußen ist? Meine Wohnung fühlt sich wie eine Sauna an. Die Differenz beträgt bis zu sieben Grad. Das ist echt ätzend...

  4. #34
    Naja, die Wände japanischer Wohnungen sind größtenteils nur schrecklich schlecht isoliert, da kommt also die ganze Hitze von draußen rein und staut sich dann. Hast du keine Klimaanlage?

  5. #35
    Fenster auf und Ventilator, oder eben Klimaanlage. Wie Ineluki schon gesagt hat staut sich die Hitze eben sehr leicht.
    Es ist auf jedenfall nicht gesundheitsfoerdernd, wenn du versuchst "hart" zu sein. Definitiv die Klimaanlage verwenden.
    Sonst solltest du eben viel trinken und dich damit abfinden, dass du schwitzt, deswegen eben einfach Handtuch oder sowas dabei haben zum abwischen.
    Und wenn es es mal schlimm ist, du nicht schlafen kannst oder so, dann gibt es so Wegwerf-Kuehl-Pads, die man sich auf die Stirn pappen kann. Isotonische Getraenke wie Pocari Sweat und co finde ich persoenlich auch foerderlich, Mugi-cha aber noch besser. Und es gibt halt noch von UNIQLO "Airism"-Unterwaesche die ein bisschen kuehlt. Kommt aber auch drauf an. Kannst ja mal ausprobieren, ob es fuer dich funktioniert.

  6. #36
    An alle die jetzt aufgrund ihres Studiums in Japan waren:
    Wie waren eure Sprechfähigkeiten (Sprechen & Hörverstehen) als ihr angekommen seid? Wie haben sich eure Sprachkenntnisse nach dem Aufenthalt verändert?
    Wurdet ihr in Deutschland speziell darauf vorbereitet oder improvisiert ihr da?
    Shadow, was heißt das, dass du dich gut unterhalten kannst? Wirklich sehr gut oder eben besser als die anderen Mitbewohner?

    @Dino: jap. Arbeitskollegen meines Bruders haben mal Wegwerf-Wärmepads mitgebracht ... es scheint wohl alles zu geben, nur das braucht Shadow nun nicht gerade

  7. #37
    Meine Mitbewohner (keine WG, jeder hat eine eigene Wohnung) konnten sich überhaupt nicht auf Japanisch verständigen. Meine Universität bietet einen Japanisch-Sprachkurs speziell für meinen Studiengang an. An diesem Kurs habe ich vier Semester (180 Minuten pro Woche) teilgenommen. Ich kann mich fast frei mit den Einheimischen verständigen. Mein Hörverstehen ist wohl am besten ausgeprägt, denn ich kann so gut wie in allen Fällen das Gesagte in ganzer Fülle verstehen. Mein Vermieter spricht mittlerweile komplett auf Japanisch mit mir. Bei den anderen Mitbewohnern muss er sich notgedrungen allerdings der englischen Sprache hingeben. Heute treffe ich dann zum ersten Mal meinen von der japanischen Universität zugeteilten Buddy. Hoffentlich kann ich mich dann regelmäßig mit ihm treffen, um so schnell wie möglich, mein Wissen aufzubessern.

  8. #38
    Zitat Zitat von dinosauriergeist
    Mugi-cha aber noch besser.
    Wie du den feierst. Ist da irgendwas Besonderes drin, dass er eine kühlendere Wirkung als Wasser hat? Ich hab den nur recht selten getrunken, weil ich die anderen Tees lieber mochte. Irgendwie war der Mugi-cha in den Restaurants aber auch immer besser als der, den sie in den Konbinis verkaufen.

    @Takumi
    Als ich angekommen war konnte ich schon recht fließend sprechen, hat sich im Laufe des Austausches natürlich durch den ständigen Kontakt mit Japanern deutlich verbessert. Am hilfreichsten war wohl meine erste japanische Freundin, die psychisch instabil war und mich immer mit ihren Wahnvorstellungen bei Laune gehalten hat. :3 Ich hatte an der Uni in Deutschland auch Japanisch-Unterricht, der aber natürlich lange nicht soviel bringt, wie tatsächliches Reden mit Japanern.

  9. #39
    Das erste mal hat komarunda den Mugi-cha gepusht, nicht ich
    Aber ja, gut finde ich ihn. Hat nichts kuehlendes oder so, aber finde ich immer sehr erfrischend und hat den Vorteil, dass er sowohl kalt, warm und heiss schmeckt. Halt besser als 'ne sonnengewaermte Limo

    Finde es recht beeindruckend, wenn Shadow nach 4 Semestern schon so arg gut kommunizieren kann, wie es scheint.
    Bei mir war es aber sonst auch eher wie Ineluki. Ich denke sogar, wenn man halbwegs kommunizieren kann, aber noch nicht soooo viel kann ist der Leistungssprung durch das Austauschjahr noch groesser, als wenn man schon relativ gut spricht. Aber auch dann wird man merklich besser. Viele fallen aber zwischendurch (oder auch immer wieder mal, so wie ich auch) in so Phasen wo man irgendwie ein bisschen am Japanisch verzweifelt bzw. sehr lange stagniert. Ich kenne aber auch einige Leute, die trotz Austausch kaum besser geworden sind. Kommt halt drauf an, wie man seine Zeit verbringt und wie aufnahmefaehig man ist.

  10. #40
    Dann feiert ihr den halt beide. ^^ Muss ich nächstes Jahr nochmal wieder ausprobieren, vielleicht verwechsle ich den auch mit einem anderen Tee den ich nicht mochte.
    Und ja, viele denken sich ja vor so einem Jahr immer "ich mache jetzt ein Austauschjahr und danach kann ich die Sprache automatisch viel besser als vorher", aber dem ist eben nicht so. Wenn man nicht aktiv versucht aus der Ausländer-Bubble auszubrechen unterscheidet sich so ein Austauschjahr nicht groß von einem Jahr Uni an der Heimuniversität und ich habe während meines Austausches richtig viele Ausländer getroffen, die mit Japanisch einfach nicht voran gekommen sind, es aber auch teils gar nicht versucht haben. Da frage ich mich dann schon, wozu sie dieses Austauschjahr überhaupt machen. In meinem Fall ist übrigens das aktive Schreibvermögen von Kanji während meines Japanaufenthaltes sogar schlechter geworden. xD Man schreibt heutzutage nunmal fast nur noch am PC oder Smartphone und da erübrigt sich das durch die automatische Zeichenkonvertierung ja. Da war es mir wichtiger, schnell fließend lesen und sprechen zu können, auch wenn ich das Kanjischreiben doch mal irgendwann nachholen sollte. In so einer Verzweiflungsphase befinde ich mich zurzeit auch ein wenig. Es macht mir immer noch Spaß, neue Wörter oder Wendungen zu erlernen, aber z.B. lese ich zurzeit die Visual Novel Fate/hollow ataraxia (Sequel von fate/stay night) auf Japanisch und da merkt man dann halt so Dinge, wie das es zwar nur etwa 2000 Joyo-Kanji gibt, an die man sich zu richten gelehrt wird, der Durchschnittjapaner aber eben doch um die 5000 Kanji beherrscht, die zum perfekten Verständnis von Romanen oder anderen Unterhaltungsmedien notwendig sind. Dazu kommt dann, dass das Japanische durch die Verwendung von Kanji viele kleine Nuancen in seine Wörter einbauen kann, die beim Übersetzen verloren gehen, umgekehrt gesagt also es für ein deutsches Wort oft 10 japanische gibt. Das kann schon frustrieren, auch wenn die meisten dieser Wörter zum Glück nur in der Schriftsprache in Gebrauch sind.
    Und ich mag mich täuschen, aber ShadowNaruto scheint sich in mehrerlei Hinsicht etwas zu hypen. :3

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