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  1. #11
    Tron Legacy
    Gestern Abend gesehen und was soll ich sagen? Meh :/
    Ich hab erwartet mit blutenden Augen da wieder rauszukommen, statdessen kam ich mit einem "Das wars?" raus. Ich weiß nicht, mir hat es nicht besonders gefallen, zu wenig Lichtrenner action und zuviel gelaber... Nah was gutes kann ich schon sagen, der Soundtrack ist Ultra aber nochmal gug ich den sicher nicht.

  2. #12
    I spit on your Grave (2010)



    Da ich das Original vor vielen vielen Jahren nur in Bruchstücken gesehen habe und ich heute nur noch Fetzen an Erinnerung zu diesem Film habe, kann ich kaum irgendwelche Vergleiche ziehen. Vor knapp 33 Jahren drehte Meir Zarchi das erste mal diesen Film, der hier in Deutschland unter dem Titel "Ich spuck auf dein Grab" erschien. Die positiven Kritiken zu diesem waren allerdings kaum erwähnenswert, da überwiegend schlechte Kritik zu diesem Film dominierte. 2010 drehte Regisseur Steven R. Monroe also ein Remake und ich muss ganz klar sagen, dass es sich bei diesem Film wie bei "The Hills have Eyes" verhält. Das Remake toppt das billige Original um Längen und das obwohl ich solche Folter-Filme kategorisch ablehne. Doch was passiert wenn man den Film Hostel nimmt und aus den Tätern die Opfer macht? So, oder so ähnlich ist es bei "I spit on your grave" der Fall. Die "Story", sofern eine erwähnenswerte überhaupt vorhanden ist, ist schnell erzählt : Eine hübsche Schriftstellerin zieht sich in eine einsame Hütte zurück um an ihrem neuen Buch zu schreiben. Es tauchen ein paar üble Halbstarke auf und vergewaltigen die Frau auf übelste Weise. Irgendwie schafft sie es ihren Peinigern zu entkommen und nimmt schließlich an jedem einzelnen Rache. Ich habe es wirklich in noch keinem Torture Film erlebt, dass ich die Person, die gerade eine andere foltert, noch dabei anfeure und ich keinerlei Mitleid für die Opfer empfinde und ich es als zufriedenstellende Genugtuung empfand, was mit den Peiniger dort geschah. Zudem sind die Rache-Aktionen allesamt enorm kreativ und es gab einige Tötungsszenen die ich so noch nicht gesehen habe. Ein paar kleine Schwachpunkte hatte der Film dennoch. Im Mittelteil, ab dem Moment wo der Schriftstellerin die Flucht gelungen ist, kommt erst einmal eine ganze Weile Langeweile. Der Film plätschert einige Minuten lieblos vor sich hin, bis man nun endlich im Klaren ist was eigentlich Sache ist. Zweiter Schwachpunkt war für mich das Ende, welches (typisch für solche Filme), viel zu plötzlich kommt, ohne zu zeigen, was aus unserer sympathischen Hauptdarstellerin wurde. Außerdem hätte ich es sehr befürwortet, wenn die "Familie" das berüchtigte "Rape-Video" zu Gesicht bekommen hätte, da dass meiner Meinung nach die Geschichte perfekt abgerundet hätte. Ansonsten war ich wirklich sehr sehr positiv überrascht von diesem Film, da es dass erste mal ist, dass die Opfer ihre Folterung zu 100% verdient haben und ich jede Sekunde mit der Hauptdarstellerin sympathisiert habe. Keine sinnlose Folter also, sondern Folter, die die Opfer verdient haben und es absolut legitim und nachvollziehbar rüber kommt. Also liebe Fans von Hostel & Co, ihr werdet alle eure Freude an diesem Film haben. Übertreffen tut dieser Film Hostel mit links, doch bezweifle ich es ganz stark, dass es dieser Film ungeschnitten nach Deutschland schafft. Extrem brutal!


    Fazit : Zusammen mit "Martyrs" der beste Film seiner Art. Nur nicht ganz so tiefsinnig wie Martyrs. Endlich mal wieder ein gelungenes Remake!


    8,5/10


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    Walled In





    "I spit on your Grave" hat unsere kleine private Horror-Woche wunderbar eröffnet. Doch leider zeigt mir bereits Film Nr.2 schon wieder, wieso ich mit dem Horror-Genre am wenigsten etwas anfangen kann. Dabei fing "Walled In" recht viel versprechend an, denn die Anfangsszene machte definitiv Lust auf mehr. Doch die Geschichte um eine Ingenieurin, welche in ein mystisches Gebäude für paar Tage einziehen muss, um es für den Abriss vorzubereiten, verstrickt sich schon nach wenigen Minuten in kompletten Widersprüchen. Man bekommt sehr schnell den Eindruck, dass die Macher selbst nicht wussten in welche Richtung sie nun ihren Film steuern wollen. Erst erinnert alles ein wenig an "Bates Motel" oder auch "Identität". Dann geht es mehr in die Richtung Asia-Horror, wo der Film deutlich am besten aufgehoben wäre. Denn ein paar kleine Effekte (Hände durch die Wand) waren durchaus anschaulich gemacht und hatte auch einen gewissen Grad an "Erschreck-Garantie" zu bieten. Doch dann schwankt der Film wieder komplett um und mutiert zu einem völlig peinlichen und einseitigem Liebesdrama. Ein kleiner Milchbubi (als Kind deutlich überzeugender : Cameron Bright) will die Liebe unserer Hauptdarstellerin (wie immer sehr blass : Mischa Barton) an sich reißen und sperrt sie in ein tiefes Loch. Dort unten trifft unsere Hauptprotagonistin dann einen mysteriösen Mann, der von allen Akteuren zwar die überzeugendste Darstellung liefert, aber streng genommen hatte das Auftreten und der Abgang dieser Figur keinerlei Nutzen für die Haupthandlung, so wie das Meiste was in diesem Film geschah. Hier herrscht überwiegend gähnende Langeweile und teilweise bekommt man das Gefühl, dass der Film einen auch ganz dezent veralbert. So bekommt man in einer Szene z.B. das Freddy Krüger Lied zu hören, allerdings mit einem völlig anderen Text. So dreist habe ich noch nie einen Film, von einem anderen Film, klauen sehen bzw. hören. Nur eingefleischte Hardcore-Horror-Fans könnten mit diesem Murks was anfangen. Ein paar Punkte gibt es für die Anfangsszene, den paar kleinen Effekten und für Pascal Gerggory als Malestrazza.


    Fazit : Nichts Halbes, nichts Ganzes. Potenzial war da, wurde aber fast zu 100% vergeigt. Ein typischer Direct-To DVD Film halt.


    4/10


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    Ruinen



    Interessant! Ruinen ist wiedermal ein Film, der mich überrascht hat. Das hat hauptsächlich daran gelegen, dass ich etwas total Anderes erwartet habe, als ich letztendlich zu Gesicht bekommen habe. In Ruinen geht es um ein paar junge Touristen, die zusammen mit dem deutschen Tourist Matthias und dem Mexikaner Dimitri eine extrem seltene Ruine begutachten wollen. Nach einem unheimlichen Marsch durch den Wald erreichen sie schließlich die Ruine, doch kaum angekommen, werden sie schon von irgendwelchen Eingeborenen auf die Ruine nach oben gejagt. Wer es wagt, die Ruine zu verlassen wird getötet. Ab da war für mich eigentlich schon klar, dass dieser Film ganz klar in die Richtung von "The Descent" geht. Dies deutete sich besonders beim ersten Gang in die dunkle Ruine an, wo es so dunkel drin war, dass man fast schon den Eindruck bekommen könnte, dass hier sogar von The Descent geklaut wurde. Doch dann schwankt der Film in eine völlig andere Richtung und wirkt dann wie ein, inzwischen in Mode gekommener, "Wir kommen nicht mehr vom Fleck"-Thriller ala Open Water, Burried oder Frozen. Einige Minuten später geht der Film erneut in eine, für mich unerwartete, Richtung und kommt schließlich komplett im Fantasie geladenem Horror-Genre an. Allerdings fand ich die Idee äußerst gelungen, da man inzwischen schon einiges kennt, bietet Ruinen in dieser Hinsicht eine erfrischende Abwechslung. Da wir uns aber in einem Horrorfilm befinden, dürfte für die Meisten klar sein, dass wir es hier natürlich auch mit Charakteren zu tun haben, die sich (Horror-typisch) völlig irrational verhalten. Besonders Laura Ramsey als Stacey verhält sich im Laufe des Filmes äußerst dämlich, so dass man ihr schon nach einigen Minuten den Tod gönnt. Zudem überspitzt der Film auch einige Szenen maßlos, wie zum Beispiel die ziemlich eklige, aber auch deutlich übertriebene, "Selbst-Schnitt" Szene. Außerdem hat Ruinen auch einige langatmige Momente, in denen kaum was passiert und unsere Charaktere nur darüber diskutieren, wie sie von dieser Ruine kommen. Das mag anfangs noch ein völlig akzeptables Gespräch sein, wenn sie aber dann schon zum hundertsten mal darüber diskutieren, dass sie abhauen wollen, aber dann feststellen, dass sie ja getötet werden, wenn sie gehen, kann das doch Jemanden ziemlich an den Verstand der Charaktere zweifeln lassen. Was mir dann aber wiederum sehr gefallen hat war die Abschluss-Szene, wo man im ersten Moment nicht weiß, ob man jetzt aus Absurdität lachen, oder aus Gemeinheit weinen soll. Ruinen ist mit Sicherheit kein Meilenstein im Horror-Business, aber er hat für mich überraschenderweise eine willkommene Abwechslung geboten. Ok, die Charaktere verhalten sich manchmal dämlich und ja das Finale war leicht unglaubwürdig und lieblos hin geklatscht. Dafür ist der Film sehr spannend, zumal man immer neugieriger wird, wohin das Ganze dann letztendlich führt.


    Fazit : Willkommen im Land der Papageien-Pflanzen! Ruinen ist ein unterhaltsamer Horrorfilm, mit einigen Längen, dafür aber mit tollen Effekten und einem unheimlichen Setting. Mehr als nur ein Videotheken-Film!


    7/10

  3. #13
    Mein letzter Film war ZOMBIELAND (BluRay)
    Sehr zu empfehlen der FIlm.
    Tags: Comedy, Splatter, Action

  4. #14
    ohh gott ja zombieland hammer film freu mich schon auf den zweiten teil ^^

    so mein letzter film war the green hornet
    auch ein sehr guter streifen wen man auf sowas steht xD
    Tags: Action, Comedy

  5. #15
    Ohja, Zombieland ist Genial. Konkuriert fast mit Hot Fuzz und Shaun of the Dead

  6. #16
    Von Hot Fuzz (geht so), Shaun of the Dead (bis auf eine Szene unlustig??) find ich Zombieland noch am Besten, aber der Film verliert in der zweiten Hälfte ordentlich an Fahrt, Witz und Frische. Dabei fing' das Ding so prima an Diese "betont" witzigen Filme kann ich irgendwie nur selten wirklich witzig finden. Bin da wohl ein Problemkind.

    220px-StillLifePoster.jpg

    Ich habe als Letztes "Still Life" gesehen. Der lief auf arte und war eine wunderbare Geschichte über zwei Menschen, die während des Bau des Drei-Schluchten-Damms (China) ihre Ehepartner suchen, welche seit Jahren verschwunden sind. Großartige Digicam-Bilder, wunderschöne Landschaften und "Leben" pur. Mir kommen bei sowas immer beinahe die Träne. Beinahe aber auch nur XD.

  7. #17
    Von Hot Fuzz (geht so), Shaun of the Dead (bis auf eine Szene unlustig??) find ich Zombieland noch am Besten, aber der Film verliert in der zweiten Hälfte ordentlich an Fahrt, Witz und Frische. Dabei fing' das Ding so prima an Diese "betont" witzigen Filme kann ich irgendwie nur selten wirklich witzig finden. Bin da wohl ein Problemkind.
    Das sind wohl die besten Filme die ich kenne :> Keine ahnung, irgendwie haben die was besonderes für mich^^

  8. #18
    Shaun of the Dead fand ich persönlich besser als Zombieland. Der Witz war etwas subtiler und Simon Pegg ist mir in fast jeder Rolle sympathisch.(Spielt auch fast immer die gleiche)
    Was ComedyZombieFilme angeht steht bei mir Braindead noch ganz oben. Kommt wohl drauf an wie man zu Splatter steht.
    Braindead ist wenigstens noch echter Trash wie er heute gar nicht mehr produziert wird.
    Wenn Tarantino und Rodriguez heute einen Grindhouse Film machen kostet das digitale Nacharbeiten, damit er billig aussieht, schon mehr als alle Ed Wood Filme zusammen.
    So was kann man dann wohl kaum noch als Trash bezeichnen.
    Ähm ja, wie kam ich jetzt da rauf?

  9. #19
    Zitat Zitat von Deadpool Beitrag anzeigen
    Braindead ist wenigstens noch echter Trash wie er heute gar nicht mehr produziert wird.
    Wenn Tarantino und Rodriguez heute einen Grindhouse Film machen kostet das digitale Nacharbeiten, damit er billig aussieht, schon mehr als alle Ed Wood Filme zusammen.
    So was kann man dann wohl kaum noch als Trash bezeichnen.
    [/SIZE][/FONT]
    Zustimmung. Grindhouse, Machete & Co. sind Pseudotrash, die teilweise auch völlig am selbstgesteckten Ziel vorbeirrauschen. Hat nix von den wirklichen Kultklassikern und macht auch nur halb soviel Spaß.

  10. #20
    Ohja <3 Braindead. Absolut genial, wenn ich nur an die Pudding Szene denke^^

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