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  1. #11

    The Man From Nowhere

    Habe mir ein wenige Mühe gemacht ein digitales Filmposter und einen Audio-Podcast zum Film "The Man From Nowhere" zu machen. Hoffe es gefällt ein bisschen .

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    Schon wieder ein koreanischer Film auf LoBoDreamZ? Zurecht - denn bisher konnten Filme aus Korea in nahezu chronlogischer Reihenfolge für großartige Unterhaltung sorgen. Grandiose Bildsprache, saftige Spannungsbögen und Dialoge, die selbst einen eingefleischten Pulp Fiction Fan beeindrucken könnten. Da können sich die nach Geld krächzenden Filmproduzenten Hollywoods ruhig eine Scheibe abschneiden. Nachdem vorallem Filme des Regisseurs Park Chan-Wook Weltweit Erfolge erzielen konnten, wurde es langsam Zeit für neuen und frischen Wind. Mit The Man From Nowhere (2010) hat sich Lee Jeong-beom erfolgreich in die Herzen der Filmgemeinde durchgekämpft. Doch was macht The Man From Nowhere so interessant und vorallem: Was macht dieser Film anders als andere Streifen Koreas? In meinem neuen Audio-Podcast werde ich diesen Fragen auf den Grund gehen und euch selbstverständlich Spoilerfrei Bericht erstatten.
     Audio-Podcast: klicken, hören. <3



    http://lobodreamz.blogspot.com/2011/...st-review.html

  2. #12
    Zitat Zitat von Andaer Beitrag anzeigen
    klare Empfehlung von mir.
    Und von mir. In meinen Augen kommt er nicht an Oldboy heran, der mir einfach in seiner Konsequenz besser gefallen hat. "Confessions" ist deutlich theatralischer und "verspielter". Toller Soundtrack und visuell wirklich ein Hingucker(Nahaufnahmen, Zeitlupe). Teilweise aber auch ziemlich zu überzeichnet.
    Wer Gewalt an und von Kindern nicht ausstehen kann, der sollte den Film besser nicht schauen. Alle anderen sollten mal einen Blick drauf werfen.
    Realismus darf man auch nicht erwarten, Fatalismus schon viel eher.
    7,5/10

  3. #13
    Karumen kokyo ni kaeru

    Schlimm, ganz schlimm! Allerdings nur das Cover der deutschsprachigen Veröffentlichung. Wer das Cover sieht, der erwartet wohl zunächst einen Streifen aus der Anfangszeit der Stummfilm-Ära in grottiger Qualität. Tatsächlich handelt es sich hier aber um den ersten Farbfilm Japans und der ist nun nicht nur in Farbe, sondern auch bunt! Unter der Papphülle gibt es dann noch ein Amaray-Case, dessen Cover auf den zweiten Blick tatsächlich mit einem Bild verziert ist, allerdings kamen beim Druck nur die Farben hellschwarz und dunkelschwarz zum Einsatz. Also, Herr Coverdesigner: Verkaufsfördernd ist etwas anderes! Und es würde mich nicht wundern, wenn diese merkwürdige Aufmachung dazu beigetragen hat, dass diese DVD-Reihe eingestellt wurde.

    Carmen kehrt heim ist eine recht amüsante Mischung aus Heimatfilm, Musical und Komödie. Bei Weitem kein Meisterwerk, aber auf jeden Fall ein unterhaltsamer Klassiker von Keisuke Kinoshita, dessen bekanntestes Werk wohl Twenty-four Eyes sein dürfte.

    7/10

  4. #14
    Zitat Zitat von Kafka_Tamura Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Andaer Beitrag anzeigen
    klare Empfehlung von mir.
    Und von mir. In meinen Augen kommt er nicht an Oldboy heran, der mir einfach in seiner Konsequenz besser gefallen hat. "Confessions" ist deutlich theatralischer und "verspielter". Toller Soundtrack und visuell wirklich ein Hingucker(Nahaufnahmen, Zeitlupe). Teilweise aber auch ziemlich zu überzeichnet.
    Wer Gewalt an und von Kindern nicht ausstehen kann, der sollte den Film besser nicht schauen. Alle anderen sollten mal einen Blick drauf werfen.
    Realismus darf man auch nicht erwarten, Fatalismus schon viel eher.
    7,5/10
    Ich weiss ja nicht ob hier diskutiert werden darf, aber "Confessions" war mir doch eine Nummer zu lang erzählt. Diese Langatmigkeit in der ach so poetischen Geschichte, war für mich ziemlich anstrengend und das obwohl ich auch nicht unbedingt ein Fan von Popcorn-kino bin. Dennoch - Bildsprache und Optik sind Top!
    Geändert von LoBoDreamZ (12.12.2011 um 15:22 Uhr)

  5. #15
    Ich weiss ja nicht ob hier diskutiert werden darf
    Es ist ja nicht so dass dieser Thread mit Beiträgen überflutet wird, da stört eine kleine, nicht ausufernde Diskussion auch nicht so. Außerdem ist zumindest der erste Diskussionsbeitrag erstmal ein Signal, dass ihr den Film auch gesehen habt. ^^ Verschiedene meinungen zu einem Film sind auch hilfreich für Leute, die nach Tipps suchen.

  6. #16
    2011 habe ich wirklich sehr sehr viele asiatische (hauptsächlich koreanische) Filme gesehen. Und da gerade ein paar Leute "Confessions" genannt haben, will ich da meine Meinung auch kurz kundtun.

    Der Film war okay. Klar war er überzeichnet, zu überzeichnet. Mir war der Film auch etwas zu brutal. Ich mag es durchaus, wenn Gewalt in Filmen als Stilmittel eingesetzt wird, aber man darf es nicht übertreiben, vor allem bei dem Thema, dass Kafka schon angesprochen hatte, Gewalt von und an Kindern. Toll fand ich hingegen die Optik, auch wenn die Zeitlupenszenen viel zu viele waren und auch deutlich zu ausführlich genutzt wurden. Zeitlupen sollen ein Instrument sein, um eine gewisse Atmosphäre zu schaffen, aber ein inflationärer Gebrauch senkte da bei mir das Sehvergnügen und wirkte dann auf mich nur noch als Spielerei. Der Sound, naja...was Radiohead in dem Film zu suchen hatte, war mir schleierhaft. Auch wenn ich ein Fan der Band bin, für mich passte das nicht in diesen doch sehr asiatisch-kulturell angehauchten Film. Aufgebaut war die Geschichte gut, unterteilt in einzelne "Geständnisse", ohne den roten Faden dabei zu verlieren. Mir war das von allem ein bisschen zuviel und daher gebe ich dem Film 6/10

  7. #17
    A Scene at the Sea (Das Meer war ruhig)



    Ein sehr ruhiger Film von Takeshi Kitano über einen jungen Müllmann, der durch Zufall zum Surfen kommt. Ruhig ist der Film nicht zuletzt dadurch, dass der Protagonist und seine Freundin taubstumm sind. Ein Film, wie ihn wohl nur Takeshi Kitano machen kann, am ehesten vergleichbar wohl mit Dolls. Unterhaltsam, aber nichts was man unbedingt gesehen haben sollte. Da der Soundtrack wieder einmal von Joe Hisaishi beigesteuert wurde, kam ich nicht dran vorbei.

    7/10

  8. #18
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    Naokos Lächeln

    Der Film zum Weltbestseller meines Lieblingsautors Haruki Murakami.
    Norwegian Wood ist ein klassischer Film übers Erwachsenwerden. Das übergeordnete Thema ist der Tod einer nahestehenden Person und wie man damit umgeht.
    Wer das Buch gelesen hat, wird sicher leicht enttäuscht sein, da er nicht über die Dichte und die Atmosphäre schafft, die das Werk so auszeichnet. Ich halte das auch für kaum möglich, weil Murakamis Bücher einfach zu genial sind. "Murakami Feeling" geht halt nur in Buchform, wobei Naokos Lächeln neben Sputnik Sweetheart das konventionellste Buch des Meisters ist und "filmtauglicher" ist, als die sonstigen Werke des Großmeisters.
    Nun zum Film selbst: An sich ein sehr guter Film, leider etwas zu "abgehackt" an manchen Stellen. In Sachen Sensibilität, Feinfühligkeit und Bildsprache(wie so oft in asiatischen Filmen) überwältigend. Diese Inzenierung können selbst die besten westlichen Produktionen einfach nicht schaffen. Da sehe ich das südkorenanische/japanische Kino einfach als überlegen an.

    Zur Handlung:
    Hauptfigur ist der Literaturstudent Toru Watanabe. Der Film spielt in den 60ern. Während andere protestieren, beschäftigt sich der eigenwillige Toru lieber mit sich selbst und dem Zwischehmenschlichen.
    Der Film beginnt mit Torus Kindheit und Jugend. Mit Kizuki und Naoko(die gleichzeitig Kizukis Freundin ist) verbindet ihn eine besondere und vertraute Freundschaft. Als sich Kizuki mit 17 überraschenderweise das Leben nimmt. trennen sich die Wege von Naoko- in die Toru schon immer heimlich verliebt war- und Toru und der Tod hinterlässt tiefe Spuren an beiden.
    Toru studiert/liest in Tokyo vor sich hin, während der Rest der Jugend protestiert, bis er überraschenderweise Naoko in Tokyo trifft...
    Und er lernt auch noch die lebensfrohe und eigenwillige Midori kennen. Beide Begnungen ändern sein Leben rapide und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

    Wie gesagt, wer das Buch gelesen hat, wird (leicht) enttäuscht sein. Dem Rest erwartet ein poetischer Coming Of Age Film, der am Zartheit und Intensität kaum zu überbieten ist. Die skurrillen Figuren allerdings, die Murakami in seinen Büchern zeichnet und die ihren eigenen Charme und Witz verprühen, sind leider nicht vorhanden. Sehr Schade, denn diese Figuren zeichnen Murakamibücher aus und sorgen erst für das nötige "Feeling".
    Fazit: Ein melancholischer und schwermütiger Film, der perfekt zur Jahreszeit passt. Absoluter Must See für alle Fans des asiatischen Films und Menschen, die das Buch nicht gelesen haben.
    Melancholie ist Schönheit. xD

    PS: Super Soundtrack btw.

    Ich als Murakamileser gebe dem Film "nur" 6/10 Punkten, in Sachen Qualität ist es aber eher eine 8 oder leicht höher.
    Geändert von Backdraft (16.12.2011 um 22:10 Uhr) Grund: Angehängtes Bild entfernt, nehme mal an die wolltest du nicht mehr drin haben.^^

  9. #19
    ImageKakera - A Piece of Our Life

    Haru und ihr Freund haben sich gegenseitig nichts zu sagen, der Freund hat zudem noch eine andere Frau. Eines Tages lernt Haru in einem Café Riko kennen, die sich etwas aufdringlich an ihren Tisch setzt, mit der ehrlichen Begründung, sie sei an ihr interessiert. Dann nimmt das Schicksal seinen Lauf...
    Die beiden Protagonistinnen geben in sich ein stimmiges Bild ab, die schweigsame Literaturstudentin Haru steht im Kontrast zur lebhaften Prothetikerin Riko und so tritt auch einiges an Konfliktpotenzial auf hinsichtlich der Beziehung zwischen den beiden oder Beziehung zwischen Haru und ihrem Freund. Dabei kommt ein überzeugendes und tiefer greifendes Drama über den Weg der Selbstfindung heraus und dass es nicht auf das Geschlecht hinkommt, wenn es um Liebe geht.
    Kakera ist ein Indepedent Film und das Erstlingswerk von Momoko Ando, dessen Geschichte lose auf den Manga Love Vibes von Erika Sakurazawa basiert. Insgesamt ein stimmiger Film abseits des Mainstreams mit starkem Drama-Part und Momenten, die auch ein Lächeln aufs Gesicht zaubern können. Zudem denke ich, dass das Werk auch ein wenig zum Nachdenken anregt.

    Es braucht noch ein Argument für den Film? Hikari Mitsushima spielt die Rolle der Haru...
    ...mit Achsel- und Gesichtsbehaarung!

    Wertung: 9/10

  10. #20
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    Samurai der Dämmerung

    Realistischer Historienfilm über einen Samurai niederen Ranges, der sich nach dem Tod seiner Frau um seine zwei kleinen Töchter und seine kranke Mutter kümmern muss. Wenige Kämpfe, keine Heroisierung, sondern Einblicke in die Alltagswelt der Samurai, die gleichwohl als Allegorie für die Gegenwart gelten darf.


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    Sonatine

    Yakuza am Strand. Langsam erzählt und ohne Drehbuch improvisiert. Die Mischung aus Brutalität, Kaltschneutzigkeit, Langeweile, Ziellosigkeit und Todessehnsucht erzeugt eine bizarre Atmosphäre, in der Regiesseur und Hauptdarsteller Takeshi Kitano voll aufgeht.

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