Umfrageergebnis anzeigen: Folgende Gründe halten mich vom Kauf ab

Teilnehmer
28. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • dt. Übersetzungx wirkt infantil; kaufe keine dt. Manga

    3 10,71%
  • japanische Namen werden verkehrt herum geschrieben

    2 7,14%
  • Suffixe (-san, -kun, etc.) bei Personen weggelassen

    1 3,57%
  • Suffixe bei Gegenständen/Tieren weggelassen

    1 3,57%
  • Romanisierung durch Sonderzeichen statt 'uu', 'ou', etc.

    1 3,57%
  • Zensur: Seiten verändert

    16 57,14%
  • Zensur: Seiten weggelassen

    18 64,29%
  • alle Bilder gespiegelt um von links nach rechts zu lesen

    14 50,00%
  • Farbbilder nur in schwarz-weiß gedruckt

    3 10,71%
  • Namen verändert (bspw 'Rachel Moore' statt 'Mouri Ran', Meitantei Conan

    14 50,00%
  • Übersetzung von '-sensei', 'Nii-san', etc.

    5 17,86%
  • andere Gründe

    13 46,43%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 11 bis 20 von 34
  1. #11
    Hätte gerne noch "andere gründe" angekreuzt... hab ich aber irgendwie vergessen. Mein Hauptproblem ist eigentlich nur das die Mangas eher selten beendet oder vor allem nie nachgedruckt werden... Ich greif lieber zu den Englischen Büchern die werden zwar auch nicht immer beendet aber da ist die Chance höher.

  2. #12
    Das nervigste ist zweifellos die Zensur (natürlich nur bei jenen Manga auf die das auch zutrifft). Wenn irgendwas zensiert ist kaufe ich es generell nicht, da ich es ähnlich wie Ineluki als als Verschandelung des Originals betrachten würde.
    Wenn die Bilder gspiegelt werden, wobei ich das glaube ich noch nie bei keinem Manga hatte, den ich kaufen wollte, wäre das für mich auch direkt ein Ausschlusskriterium.

    Die Namenssuffixe habe ich auch sehr gerne und mag es nicht, wen sie weggelassen werden, da man sie in vielen Fällen auch einfach nicht adäquat übersetzen kann. Spricht z.b. ein Schüler einen anderen mit San und einen mit Chan an und man möchte den Unterschied mit übersetzen könnte man sich im deutschen eventuell durch anfügen eines "lein" oder "chen" für das Chan behelfen, aber das wirkt doch oft auch ziemlich komisch.
    Ich kann das Argument verstehen, dass es sich dann nicht mehr um eine komplette Übersetzung, sondern ein Sprachmischmasch handelt, aber für mich wiegt da der Faktor des Informationsgehalts schwerer. Ein Ausschlusskriterium wäre das aber nicht, wenn die Suffixe mit übersetzt werden.

  3. #13
    ach ja mir fällt gerade eines der schlimmsten dinge ein die mich an den deuschen mangas stört. ich drehe jedesmal fast völlig durch wenn ich plötzlich ein süddeutsches/bayrisches/wieauchimmermandenscheißnennt wort lesen muss. was ist das problem den verdammten manga in hochdeutsch zu übersetzen?! dein verdammtes "gelle"/usw. kannst du dir sonst wohin schieben. die bitch, die!
    eigentlich ist das ja nicht soooo schlimm .... aber ich bekomme bei sowas extreme aggressionen

  4. #14
    Oh ich habe vergessen: Namen einfach verändern geht naürlich gar nicht, da krieg ich dann jedes mal die Krise.

    Das schlimmste was ich da je erlebt habe war aber in einem Anime undzwar in der US-Version von Azumanga Daioh, in der aus dem ehemaligen japanischen Premierminister Mori mal eben Bill Clinton gemacht wurde. Da überlegt man sich ob die Todesstrafe nicht doch ihre Berechtigung hat ^^

  5. #15
    Zitat Zitat von AlainJohns Beitrag anzeigen
    Spricht z.b. ein Schüler einen anderen mit San und einen mit Chan an und man möchte den Unterschied mit übersetzen könnte man sich im deutschen eventuell durch anfügen eines "lein" oder "chen" für das Chan behelfen, aber das wirkt doch oft auch ziemlich komisch.
    Einspruch! Es wirkt genauso "komisch" wie das verniedlichende -chan im Japanischen, das im alltäglichen Sprachgebrauch auch weit seltener eingesetzt wird, als wie man es als Anime-/Mangafan von Anime und Manga her gewohnt ist und annehmen würde.

    Ich kann das Argument verstehen, dass es sich dann nicht mehr um eine komplette Übersetzung, sondern ein Sprachmischmasch handelt, aber für mich wiegt da der Faktor des Informationsgehalts schwerer.
    Es geht rein gar nichts vom Informationsgehalt verloren, wenn man es korrekt ins Deutsche übersetzt mit der richtigen Nuance. Schau dir z.B. deutsche Übersetzungen japanischer Belletristik an. Die kommen nämlich auch ohne japanische Suffixe aus. Der Kontext verdeutlich es mehr als genug, dass die Handlung in einem anderen Land mit einer anderen Kultur und anderen Gepflogenheiten spielt.

  6. #16
    Ein "lein, oder "chen" ist aber wirklich quasi inexistent, wenn es nicht gerade darum geht etwas absichtlich überspitzt niedlich darzustellen, was man dann aber auch nur in bestimmten Situaotionen und nicht durchgängig macht. Außerdem klingt es an japanischen Namen einfach blöd. Willst du z.B. Ranlein, oder Ranchen schreiben? ^^
    Das einzige, was ich mir bislang außerhalb von Mangas an aus dem Japanischen übersetzter Literatur durchgelesen habe sind Light Novels, aber auch da hat mich das teilweise gestört.
    Es geht ja nicht primär um einzelne Situationen, sondern um die Fälle, in denen eine Person andere Personen dauerhaft unterschiedlich anredet undzwar Personen, die zu ihr in einer so gearteten Beziehung stehen, dass es im Deutschen nur eine halbwegs normal klingende Anrede gibt.
    Schüler dutzen sich in Deutschland und reden sich mit Vornamen an. Alles andere wirkt merkwürdig. In Mangas gibt es verschiedene Suffixe kun, san, chan etc. und zusätzlich die Option mit Vornamen, oder Nachnamen angesprochen zu werden. Das sind einfach eine Menge verschiendener Optionen und um die alle in ihrer Unterschiedlichkeit abzubilden bräuchte man logischerweise im deutschen genauso viele Optionen.

  7. #17
    Sorry, aber das Thema japanische Suffixe und Anreden ist so ein "Pet peeve of mine", da lasse ich nicht locker.

    Zitat Zitat von AlainJohns Beitrag anzeigen
    Ein "lein, oder "chen" ist aber wirklich quasi inexistent, wenn es nicht gerade darum geht etwas absichtlich überspitzt niedlich darzustellen, was man dann aber auch nur in bestimmten Situaotionen und nicht durchgängig macht.
    Tja, so ist das eben, und so verhält es sich auch im Japanischen: Was meinst du, wie oft ich Schüler an meiner Junior High School und Grundschule gehört habe, die sich mit -chan ansprechen? --> So gut wie nie. Auch das "-kun" wird sehr selten eingesetzt, höchstens von Lehrern, aber nicht bei Schülern unter sich.

    Zitat Zitat von AlainJohns Beitrag anzeigen
    Außerdem klingt es an japanischen Namen einfach blöd. Willst du z.B. Ranlein, oder Ranchen schreiben? ^^
    Was soll daran jetzt blöd klingen? Es ist nunmal Fakt, dass wir im Deutschen mit "lein" und "chen" verniedlichen, und das auch mit ausländischen Namen. Ein John oder Johnny wird bei der Verniedlichung halt zum "Johnnylein", eine "Victoria" wird zu "Victorilein", ein Rasputin zu Rasputinchen. Wieso soll das jetzt ausgerechnet im Japanischem anders sein? Weils plötzlich "blöd klingt"?

    Mein Professor der Japanologie hätte die Augen gerollt, wenn ich in meinen Übersetzungen für meine Arbeiten plötzlich japanische Anreden und Suffixe dringelassen hätte.

    Übersetzungen von Light Novels sind übrigens wenig repräsentativ, da sie sich ohnehin meist an Fans richten, die aus puristischen Gründen an die japanischen Anreden festhalten.

    Es geht ja nicht primär um einzelne Situationen, sondern um die Fälle, in denen eine Person andere Personen dauerhaft unterschiedlich anredet und zwar Personen, die zu ihr in einer so gearteten Beziehung stehen, dass es im Deutschen nur eine halbwegs normal klingende Anrede gibt.
    Schüler dutzen sich in Deutschland und reden sich mit Vornamen an. Alles andere wirkt merkwürdig.
    Ach was. Du kannst z.B. genauso gut jemanden ganz frech mit dem Nachnamen anreden und dann salopp mit "du" weiterfahren. Etwas, das zu meiner Schulzeit in der Schweiz völlig normal war und ich auch von Japanern her kenne ("Yamada!... Omae saa...)

    In Mangas gibt es verschiedene Suffixe kun, san, chan etc. und zusätzlich die Option mit Vornamen, oder Nachnamen angesprochen zu werden.
    Tja, das ist eben vorwiegend die künstliche Sprache der Populärkultur, die kaum die Realität wiedergibt, wie Schüler und Erwachsene in Japan sich wirklich miteinander ansprechen. Wieso soll man dann da als Äquivalent im Deutschen nicht auf Anreden zurückgreifen, die selten eingesetzt werden und jemanden z.B. explizit Verniedlichen oder Respekt zollen? Wenn die Anime-/Manga-Sprache im Japanischen künstlich klingt, so dürfen es deutsche Übersetzungen doch auch. Und wo genau jetzt im Japanischen z.B. die Beziehungen zwischen zwei Sprechern gross verschieden sein soll, wenn sie sich statt mit Vorname-chan dann mit Nachname-chan ansprechen, soll mir mal einer glaubhaft erklären.

    Ich werde bei solchen Diskussionen in Fankreisen einfach das Gefühl nicht los, dass hier japanische Anreden und die japanische Sprache generell als quasi heilige Schrift betrachtet werden, deren angeblich vielfältigen Bedeutungsunterschiede keine Übersetzung auch nur annährend gerecht werden kann. Sowas finde ich als studierter Japanologe einfach kurios und falsch.

  8. #18
    Wait wait.... "alle Bilder gespiegelt um von links nach rechts zu lesen" bitte was? Sowas gibts? Ich hab ich noch nie gesehen, bei welchen Mangas oder Firmen wird das denn gemacht? Hab nur deutsche Mangas und hab noch nie ne flasche Leserichtung gehabt.

  9. #19
    @AG1M

    Gespiegelte Manga waren im deutschsprachigem Raum bis Carlsens Dragonball 1997 die Norm. Ein gutes Beispiel siehst du bei den Manga, die damals Feest heraugebracht hat (Gunsmith Cats, Appleseed, Ghost in the Shell). Auch nach 1997 gab es noch vereinzelt Mangas, die in gespiegelter Richtung erschienen waren (z.B. die alten Sailor Moon Bände, Blame ...)

  10. #20
    Ataru mag zwar Recht haben, dass die Sprache in Mangas auch in Japan selbst eher künstlich darüber kommt. Und es mag auch sein, das es viele Fans gibt, die da eine heilige Kuh vor sich her traben sehen, die nicht berührt werden darf. Aber mir geht es da um was ganz pragmatischeres, nämlich einfach der Gewonheit. Aufgrund von Fansubs oder auch Scanlations ist man es eben gewohnt -chan, -san, -kun zuhören bzw. zu lesen. Vermutlich kommt es einem deswegen schlicht ungewohnt und damit noch unnatürlicher vor, wenn sowas übersetzt wird. Und deswegen würde man es wohl auch gerne so in den deutschen Übersetzungen haben. Ich für mich fände das angenehmer.

    Na ja, und als Hommage an die Vorlage kann man doch für Fans die Suffixe unübersetzt lassen, tut doch auch niemanden weh. Und es mag zwar Geschmacksache sein, aber Victorialein klingt schon derbe mies

    Aber ansonsten hab ich kein so großes Problem damit, wenn eben keine Suffixe verwendet werden. Aber sowas wie Herr Lehrer, oder Brüderchen, Schwesterchen liest sich für mich eben unangenehm, und da würde ich gerne drauf verzichten. ist halt einfach ein persönlicher Gechmack.

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