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  1. #1

    Shouwa Genroku Rakugo Shinjuu

    Japanischer Titel: 昭和元禄落語心中

    aS-Seite: http://de.anisearch.com/anime/10094,...o-shinjuu-2016

    Offizielle Webseite: http://rakugo-shinju-anime.jp/

    Starttermin: 09.01.2016 (1. Staffel); 07.01.2017 (2. Staffel)

    Episodenzahl: 13 (1. Staffel); 12 (2. Staffel)

    Vorlage: Manga von Haruko Kumota

    Genre: Drama, Josei



    Animationsstudio: Studio DEEN

    Regie: Mamoru Hatakeyama (a. k. a. Shinichi Omata)

    Drehbuch: Jun Kumagai

    Charakterdesign: Mieko Hosoi

    Musik: Kana Shibue



    Sprecher (Auswahl):

    Tomokazu Seki als Yotaro

    Akira Ishida als Yakumo

    Kobayashi Yuu als Konatsu
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    Beschreibung:
    Als Yotaro aus dem Gefängnis entlassen wird, hat er zwar weder Geld noch eine Bleibe, dafür aber ein klares Ziel vor Augen: Er möchte den Rakugo-Künstler Yakumo aufsuchen, der vor einem Jahr in der Haftanstalt auftrat und Yotaro mit einer Geschichte namens Shinigami nachhaltig beeindruckt hat. Der Ex-Sträfling ist fest entschlossen, Yakumos Schüler zu werden. Obwohl sein großes Vorbild bisher noch niemanden als Lehrling akzeptiert hat, gelingt es ihm, unter dessen Fittiche zu kommen. Für Yotaro beginnt ein völlig neues Leben. Dabei trifft er unter anderem auf ein Mädchen namens Konatsu. Sie ist die Tochter eines berühmten Geschichtenerzählers, von dem auch die Geschichte Shinigami stammt. Yakumo nahm sie bei sich auf, nachdem ihr Vater starb. Sie liebte die Geschichten ihres Vaters und würde gerne in seine Fußstapfen treten, doch Frauen dürfen den Beruf des Rakugo-Künstlers nicht ausüben. (Text stammt teilweise von aniSearch)

     Trailer


    Zu den Diskussionen über die zweite Staffel geht es HIER.
    Geändert von Inasu (05.01.2017 um 00:17 Uhr)

  2. #2
    Ohh...ich habe schon eine Überraschung in dieser Saison gefunden! Shouwa Genroku Rakugo Shinjuu hatte ich nicht auf dem Zettel, aber die erste Folge fand ich sehr interessant. Zwar war dieser eine Auftritt von Yotaru etwas sehr zäh, aber der Rest hat mich überzeugen können.
    Zur Erklärung:
    Rakugo (jap. 落語, dt. gefallene Worte) ist eine japanische Form der Unterhaltung, die auf komischen Monologen beruht. Die Praxis war ursprünglich als karukuchi (軽口, Witze) bekannt.
    Wirklich lustig war das nun nicht, aber die Charaktere sind interessant. Gerade Konatsu ist ein sehr spannender Charakter, die gefällt mir gut. Das Thema ist ungewöhnlich, die Zeit, in der der Anime spielt (Shouwa, 70er) auch, ein erwachsener(er) Cast, die Stimmung und die musikalische Untermalung (ED!) sind auch angenehm anders. Die erste Folge hat 47 Minuten gedauert und ich weiß gar nicht, ob die weiteren Episoden auch so lange dauern werden. Der Einstieg hat mich ein wenig an "House of Five Leaves" erinnert. Mir ist noch aufgefallen, dass es vor ein paar Jahren auch den Anime Joshiraku zu dem Thema Rakugo gab, aber habe ich damals (bis auf das OP/ED) nicht gesehen. Der Anime ist somit sicherlich nicht für jedermann geeignet, vielen könnte die Serie zu langweilig sein, aber ich gucke die auf jeden Fall weiter!

  3. #3
    Episode 1

    Dass der Anime von Studio DEEN stammt, mag erst mal abschrecken, denn immerhin handelt es sich um ein Studio, das nicht gerade für hohe Qualität bekannt ist. Soweit ich weiß, besteht der Staff allerdings aus ehemaligen Shaft-Mitarbeitern, und zwar aus denjenigen, die bei Studio DEEN auch Sankarea gemacht haben (zumindest auf den Regisseur trifft das zu und ich glaube, dass der ein festes Team um sich schart). Sankarea ist zwar auch kein herausragend guter Anime, aber die Regie ist interessant und das merkt man auch hier, wie ich finde. Die erste Episode ist toll inszeniert und lässt eine Menge Liebe zum Detail erkennen, was sich vor allem bei den Rakugo-Performances bemerkbar macht. Es ist schon erstaunlich, dass hier der komplette Auftritt des Protagonisten gezeigt wird. Da ich Rakugo vorher nur aus Joshiraku und kurzen Ausschnitten aus dem Programm von NHK World kannte, kam mir das beim Schauen sehr zugute. Bisher wirkte es auf mich immer etwas blöd und unlustig, aber durch die sorgfältige Ausarbeitung von Mimik, Körpersprache und Stimme in dieser Folge kann ich den "Rakugo-Zauber" jetzt besser nachvollziehen. Außerdem erfährt der westliche Zuschauer auf diese Art, worum es überhaupt geht.

    Ich hab gelesen, dass es zu dem Manga schon eine OVA gibt und diese erste Doppelfolge ein Zusammenschnitt davon zu sein scheint. Nun bleibt natürlich zu hoffen, dass die Qualität in der nächsten Folge nicht spontan einbricht, wenn neues Material ausgestrahlt wird. Der Anfang hat mir nämlich extrem gut gefallen. Man hat hier endlich mal wieder einen erwachsenen Titel mit guten Charakteren, der schön erzählt ist – und wahrscheinlich gerade mal von einer Handvoll Anime-Fans gewürdigt wird.

  4. #4
    Episode 1:
    Zitat Zitat von Lebbom Beitrag anzeigen
    Wundert mich, dass Pilop dazu noch nichts geschrieben hat. Könnte ein Anime für ihn sein
    Bin nur nicht früher dazu gekommen die Folge zu schauen

    Im Gegensatz zu Lebbom hatte ich die Serie schon vorab auf dem Radar, da die Beschreibung eigentlich schon klar machte, dass es sich nicht um einen 0815 Anime handeln wird. Allerdings habe ich trotzdem nicht zu viele Hoffnungen in sie gesetzt, denn es geht um Rakugo und zu dem habe ich es in allen Produktionen, in denen es bisher aufkam, noch nie geschafft eine positive Beziehung zu entwickeln. Die erste Folge war damit durchaus eine angenehme Überraschung, da sie eben mehr bot als nur Rakugo. So ungeteilt positiv wie von anderen hier fällt mein Urteil aber trotzdem nicht aus. Gefallen hat mir die grundsätzliche Stimmung der Serie, zu der ich auch ihre Optik zähle. Das Charakterdesign ist für mich ein klares Plus. Der Konflikt mit dem verstorbenen Rakugo-Meister, dessen Stil und seiner Tochter ist dann das, was die Serie für mich interessant macht. Wahrscheinlich habe ich deshalb auch hier den größten Kritikpunkt anzuführen. Dieser Konflikt wurde für mich in der ersten Folge nicht wirklich gut aufgezogen. Das hatte sicher auch mit den Zeitsprüngen zu tun, zu denen es in der ersten Hälfte kam. Konatsu wurde hier als Charakter nur gestreift und plötzlich will sie nicht nur auch Rakugo-Schülerin werden, sondern es steht ein großer Konflikt mit dem Meister und Verdächtigungen über seine Mitschuld am Tod ihres Vaters im Raum. Für eine derartig gravierende Entwicklung waren die Figuren und ihre Beziehungen für mich zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht etabliert genug. Das wird zwar keine langfristigen Auswirkungen haben, war für mich in dieser Einstiegsfolge aber schon ein klares Manko. Was Rakugo betrifft fand ich es interessanterweise trotz des Umstandes, dass ich damit nicht viel anfangen kann, gut, dass man ihm in dieser Doppelfolge so viel Zeit gewidmet hat. Wenn sich schon eine Serie völlig um dieses Thema dreht, dann ist es durchaus angebracht sich den Luxus einer langen Auftrittsszene zu leisten.

    Alles in allem war die erste Folge damit zwar nicht ganz ohne Schwächen, hat aber eine gute Ausgangslage etabliert und die Serie ist für mich aktuell in dieser Saison die Nr. 2 hinter Boku Dake....

  5. #5
    Shouwa Genroku Rakugo Shinjuu Episode 1:

    Wow das war echt klasse. Die 47 Minuten gingen echt schnell rum. Anscheinend hat diese erste Folge die OVA von 2015 adaptiert.
    Rakugo ist echt interessant und ich finde es echt schön dass man auch so viel von den Stücken zu sehen bekommt.
    Die Charaktere gefallen mir alle sehr gut und es ist schön mal nicht die üblichen Highschool-Schüler zu sehen. Yakumo gefällt mir von den Charas irgendwie am besten und Akira Ishida macht seine Rolle als Synchro echt gut.
    Jetzt bin ich erstmal auf den Flashback nächste Woche gespannt ^^ (die Serie kommt doch hoffentlich wöchentlich?)

  6. #6
    Episode 1

    An sich war das keine schlechte erste Episode, aber sie hat mir in einer Hinsicht, nämlich der des Hauptthemas Rakugo, nicht gefallen. Den Protagonisten finde ich gut, man kauft ihm seine Motivation bei Yakumo zu lernen und selbst Rakugo-Künstler zu werden ab. Yakumo selbst ist in seiner Rolle als etwas unsympathischer, reservierter Lehrer gut gewählt, dessen Vergangenheit mit Konatsus Vater auch Interesse weckt, während Konatsu wohl bisher die interessanteste Figur der Geschichte ist. Es ist also Potential da. Ich hoffe daher nur, dass den Rakugo-Auftritten nicht mehr so viel Zeit gewidmet wird wie in dieser Einstiegsepisode und es in den kommenden Folgen mehr Richtung Drama geht, denn beide Auftritte fand ich langweilig, geschweige denn lustig.

  7. #7
    Zitat Zitat von Pilop Beitrag anzeigen
    Der Konflikt mit dem verstorbenen Rakugo-Meister, dessen Stil und seiner Tochter ist dann das, was die Serie für mich interessant macht. Wahrscheinlich habe ich deshalb auch hier den größten Kritikpunkt anzuführen. Dieser Konflikt wurde für mich in der ersten Folge nicht wirklich gut aufgezogen. Das hatte sicher auch mit den Zeitsprüngen zu tun, zu denen es in der ersten Hälfte kam. Konatsu wurde hier als Charakter nur gestreift und plötzlich will sie nicht nur auch Rakugo-Schülerin werden, sondern es steht ein großer Konflikt mit dem Meister und Verdächtigungen über seine Mitschuld am Tod ihres Vaters im Raum.
    In der Szene, in der Konatsu diese ehemalige Geisha auf die wahre Todesursache anspricht, hat mich der plötzliche Themenwechsel irritiert. Gerade noch gibt sie Yakumo die Schuld am Tod ihres Vaters, und im nächsten Moment klagt sie darüber, dass sie nie eine Frau sein wollte, weil sie kein Rakugo machen darf. Insofern stimme ich zu, dass die Konflikte teilweise ungeschickt in die Handlung eingewoben worden sind. Auf mich wirkte die Szene so, als wolle man mal eben schnell noch einen weiteren Konflikt anschneiden, um Spannung für den weiteren Verlauf zu schüren und eben alle wichtigen Punkte erwähnt zu haben. Vielleicht kommt das ja in der OVA anders rüber. Solange die Konflikte in den nächsten Folgen vernünftig behandelt werden, kann ich ihre zum Teil unglückliche Einführung aber leicht verzeihen.

  8. #8
    Hm, jetzt würde ich gerne die OVA sehen. Ich habe gar nicht mitbekommen, dass es eine gibt und wenn dies nur ein Zusammenschnitt gewesen ist, komme ich mir doch etwas veräppelt vor. Vielleicht hole ich das noch nach, wobei ich es nun eigentlich nicht so gut fand, dass ich es zweimal sehen muss. Aber die Charaktere gefallen mir ziemlich gut und ich fand auch die Rakugo-Auftritte unterhaltsam.

  9. #9
    Episode 1
    Zitat Zitat von Lebbom
    Wirklich lustig war das nun nicht, aber die Charaktere sind interessant.
    Den ersten Auftrtt von Yotaru mit dem Boss fand ich lustig. Solche Geschichten/Dialoge sind mMn witziger als viele andere Comedy Animes, die auf anime-typischen Slapstick o.ä. zurückgreifen.
    Ich stimme pilop zu, dass der Fokus auf Rakugo in dieser Folge nötig und meiner Meinung nach gut war. Ich hatte anfangs bei der Vorführung von Yotaru die Befürchtung, dass es einfach abbricht, wurde aber überrascht, dass die Geschichte zu Ende ging. Wobei mich dort die plötzliche Musik gegen Mitte der Aufführung störte. Beim Zuhören des Stücks fand ich diese zu penetrant. Dies ist aber nur eine Kleinigkeit.

    Zitat Zitat von Lebbom
    Die erste Folge hat 47 Minuten gedauert und ich weiß gar nicht, ob die weiteren Episoden auch so lange dauern werden.
    Laut aS dauern die Folgen jeweils 48min. Dies war für mich auch erst unerwartet, bin aber bisher sogar glücklich darüber, weil es mein Interesse geweckt hat.

  10. #10
    Wenn die Folgen wirklich bei 47 Minuten bleiben dann hoffe ich das wir häufiger ein Rakugo Stück zu hören bekommen. Es ist zwar kein Humor zum brüllen aber schmunzeln musste ich echt ein paar Mal, was vor allem an der guten Arbeit der Synchronsprecher liegt, die das ganze echt gut rüber bringen.

    Also nach den Bildern aus der OVA sieht es echt so aus als wäre Folge 1 ne aufgehübschte Version der OVA.

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