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Ergebnis 31 bis 40 von 2795
  1. #31
    Also der "Kaiserschnitt" in Inside war doch mal genial, so einfach kanns gehen

    Fand dem Film an sich nur Durchschnitt, der Anfang hat mir gut gefallen, aber dann hat das ganze an fahrt verloren, schade hatte Potenzial!

  2. #32
    So ähnlich seh' ich das ja auch. Anfang vielversprechend, gegen Ende furchtbar.

  3. #33
    Kunstbanausen

  4. #34
    Unthinkable



    Tja, das hat man davon wenn man einen Film aus der Videothek mit nimmt, nur weil der Name Samuel L. Jackson drauf steht. Unthinkable ist ein ziemlich schwacher Film, über ein längst ausgelutschtes Thema, das eigentlich nur noch für Ami-Hasser interessant sein dürfte und für die, die noch gerne mit auf dem Ami-Bashing Zug mit aufspringen wollen. Die Geschichte gab es schon 1000mal nur besser : Ein mutmaßlicher Terrorist kündigt in einem Video an, dass er 3 Atombomben in Amerika versteckt hat. Samuel L. Jackson ist Folter-Experte und soll den arabischen Kerl verhören und ganz speziell behandeln. Dabei werden uns brutale Folterszenen gezeigt, die deutlich über die Stränge gleiten. Ja ja, die USA besteht NATÜRLICH nur aus Folter-Knechten und die armen Iraker und Afghanen, die mit Al-Qaida sympathisieren, sind in Wirklichkeit gaaanz unschuldig. Normalerweise kann ich solch politische Gedanken bei Filmen abschalten, doch bei "Unthinkable" wurde mir beinahe Schlecht vor den ganzen üblen Klischees. Aber ich will den Film nicht komplett verteufeln, denn schafft man es tatsächlich diese ganze Ami-Hetze abzuschalten, bekommt man einen soliden Film geliefert, der einen erst am Ende Licht ins Dunkle scheinen lässt. Doch leider ist alles ziemlich vorhersehbar, es fehlten die "Aha-Effekte" und auch die Abschluss-Szene stellt einen fast gar nicht zufrieden. Mit Ausnahme von Samuel L. Jackson sind auch die Schauspieler eher auf Sparflamme. Glaubwürdig ist in diesem Film sowieso nichts, doch wie sich beispielsweise Carrie-Anne Moss verhält ist schon fast Zirkus reif (besonders gegen Ende). Wie bereits erwähnt ist dieser Film eine leckere Delikatesse für alle Ami-Basher und Ami-Hasser. Für den neutralen Zuschauer wird der Film eher zur Geduldsprobe. Am Ende stellt sich dann noch raus, dass sich die Geld, aufgrund der mauen "Auflösung" nicht gelohnt hat.


    Fazit : Moralisch verwerflich, sinnlose Ami-Hetze. Muss man sowas in einem Film zeigen, der zudem noch nicht mal richtig fesseln kann? Samuel L Jackson spielt zwar gut, doch ist auch seine Rolle eher zweifelhaft. Selten einen derart unglaubwürdigen Film gesehen. Dank Jacksons Schauspielkunst und mit vieeeel Überwindung aber noch Durchschnitt.


    5/10

  5. #35
    Geh mal in mit verbundenen Augen in ne Videothek und greif dir willkürlich 10 Filme.
    In mindestens 8 davon hat Samuel Jackson mitgespielt. Der Typ macht jedes Jahr gefühlte 365 Filme.
    Das jetzt vermehrt solche Filme auf den Markt kommen ist ja klar, immerhin wurde das Thema 8 Jahre lang totgeschwiegen. Wer es dennoch behandelt hätte bräuchte sich in Hollywood nicht mehr blicken lassen. Erst gegen Ende der Ära Bush wurde es IN einige Sachen die die Regierung so getrieben hat in Frage zu stellen. Da war dann jeder der ein kleines Protestlied geschrieben hat auf mal ein Moderevolutzer.

    Ich weich schon wieder vom Thema ab, nicht das hier gleich wieder gezickt wird.



    Black Swan


    Anhang 1000
    Ich könnte hier jetzt ein ausführliches Review schreiben, hab aber ehrlich gesagt im Moment keine Motivation dazu.
    Für mich ist es einer der besseren Filme dieses „Oscar-Jahres“, besser als der total überhypte Inception auf jeden Fall. Ich fand die Entwicklung der Story recht interessant. Ja gut gerade das Ende konnte man vorhersehen, wie oft wurde das Ende vom Stück genannt und wie hieß es noch?
    Es ist ein Ballett Film, da hab ich dann doch so manches mal Probleme mich hineinzuversetzen.
    Auch die Mutter-Tochter Beziehung, für den Film extrem wichtig, wollte bei mir nicht so richtig anschlagen.
    Natalie Portman wird wohl den Oscar für die Hauptrolle bekommen. Beste Kamera müsste der Film bei den ganzen Spiegelszenen eigentlich auch sicher haben, bester Film wird man dann sehen.

    Ich hab schon lange keine Noten mehr vergeben weil das doch ein rein subjektives System ist, aber da ich meine Kommentare in letzter Zeit selbst so was von übertrieben kritisch halte mach ich es dann doch mal wieder. So sieht man dann auch dass ich die Filme nicht so schlecht fand wie es sich vielleicht liest.
    Also für das Hüpfdohlenpsychodrama mit Lesbenszene vergebe ich eine

    9/10

  6. #36
    Fanboys

    Anhang 1026

    Der Film spielt 1998, ein Jahr also bevor Star Wars Episode 1 erschienen wird.
    Es geht um eine Gruppe Freunde die seid ihrer Kindheit riesen Star Wars Fans sind.
    Als sich herausstellt das ein Mitglied der Gruppe Krebs hat und wohl nicht mehr bis zum Kinostart überleben wird, beschließen sie in George Lucas Skywalker Ranch einzubrechen um den Rohschnitt zu sehen.
    Der Film ist also ein Roadmovie, ein guter dazu.
    Das Geek sein wird hier nicht verarscht sondern liebevoll dargestellt. Vielleicht muss man selbst ein kleiner Nerd sein um all die Zitate und Witze zu verstehen, aber ich glaube auch sonst kann einem der Film gefallen. Es waren die vielen kleinigkeiten mit wieder erkennungswert die einem den Filkm ans Herz wachesen lassen, so muss der Fahrer des Vans, mit dem sie ihre Reise antreten, immer erst auf die Konsole hauen damit dieser startet, Han Solo lässt grüßen^^.
    Ne Menge Stars aus der Szene haben hier einen Gastauftritt neben Kevin Smith, Billy Dee Williams und Carrie Fisher auch ein gewohnt selbstironischer William Shatner.
    Kleines Highlight war Danny Trejos Auftritt in ner schwulen Bikerbar.

    Super Nerdfilm, angucken wenn man Star Wars kennt!

    8/10

    Ach ja, letztes Zitat im Film. "Und was wenn der Film schlecht ist?"
    Ging ja um Episode 1 und 2009 als der Film erschien kannte man den ja schon.
    Warum auf dem Poster 2007 steht ist nochmal ne andere Geschichte.^^
    Geändert von Deadpool (06.02.2011 um 22:58 Uhr)

  7. #37
    Black Swan

    7/10 Naja war ok aber hat mich nicht sooo angesprochen

  8. #38
    Prince of Persia - The Sands of Time




    Der Fluch der Videospielverfilmungen. Heute : Prince of Persia.
    Fluch? Wieso denn Fluch? Lässt man einen anständigen Mann, in diesem Fall Jerry Bruckheimer, an eine Videospielverfilmung heran, dann kann daraus auch ein unterhaltsamer Film werden. Und so unglaublich es erscheinen mag : Prince of Persia ist KEIN schlechter Film! Zwar ist der Film kein Meisterwerk, wie die bis dato erst einzige richtig gut gelungene Videospielverfilmung "Silent Hill", doch hat er den Charme des Spiels und einen sympathischen Hauptdarsteller zu Bieten. Das ausgerechnet Walt Disney im Stande ist ein Videospiel vernünftig zu verfilmen, hätte vorher sicherlich kein Mensch geglaubt. Und wenn man den Namen Jerry Bruckheimer liest, darf man sich selbstverständlich auf atemberaubende Effekte freuen und die traumhafte Kulisse ist mit Sicherheit ebenfalls ihm zu verdanken. Die Story ist natürlich der große Schwachpunkt in diesem Film, da es zum Einen eine recht dünne und altbackene Story ist und zum Anderen das Thema Zeitreisen beinhaltet und wer Zeitreisen-Filme kennt weiß, dass Logikfehler und plumpe Wendungen vorprogrammiert sind, was besonders beim total misslungenem Ende deutlich wird. Allerdings ist es die einzige Phase, wo der Film deutlich abbaut und anfängt richtig dick zu enttäuschen. Mit dem Ende wurde vieles, was vorher im Film sehr gut rüber kam, zu Nichte gemacht, aber da kommt eben doch wieder das typische "Alles wird Gut"-Element von Disney zum Vorschein. Schade, dass Disney sich hier nicht ganz so originell wie bei "Fluch der Karibik" ins Zeug gelegt hat. Noch ein paar Worte zu den Darstellern. Am Anfang war ich natürlich sehr skeptisch, als ich hörte, dass der grandiose Jake Gyllenhaal die Rolle des Prinzen Dastan übernehmen soll. Doch er hat mich überrascht, denn Gyllenhaal verkörpert Dastan sehr überzeugend und er erwies sich schon nach paar Minuten als absolut würdig für diese Rolle. Ben Kingsley spielt hier auch wieder mal mit, schon seine zweite Videospielverfilmung, in der er mit dabei ist, nachdem er seinen filmischen Tiefpunkt in Uwe Bolls Desaster-Film "Bloodrayne" erreicht hat. Doch wer Ben Kingsley kennt weiß, dass er selbst in den schlechtesten Filmen noch eine solide Schauspielleistung abgibt. So ist es auch hier. Kingsley strahlt wie immer viel Charisma aus und überzeugt mit seiner Rolle auf ganzer Linie. Auch Alfred Molina, in einer kleinen Nebenrolle, als Straußenrenn-Führer (nennt man es so?) lieferte eine sehr sympathische Vorstellung ab. Nur Gemma Arteron als Tamina konnte mich zu keinem Zeitpunkt überzeugen. Nicht nur weil ihre schauspielerischen Fähigkeiten eher begrenzt sind, sondern auch, weil sie in ihrer Rolle als Tamina die meiste Zeit eigentlich nur nervt. Ja es geschehen noch Wunder und ich hätte im Vorfeld nicht erwartet, dass ich diesen Satz sagen werde : Diese Prince of Persia Verfilmung ist empfehlenswert! Zumindest für die Leute, die gerne mal sich optisch verzaubern lassen wollen und nicht so viel nachdenken wollen. Natürlich kann auch Prince of Persia lange nicht mit dem grandiosen "Silent Hill" Film mithalten, aber er ist mindestens zehnmal so gut wie jede Resident Evil - und AvP Verfilmung.


    Fazit : Ich hoffe inständig, das Uwe Boll und Paul W.S. Anderson sich diesen Film angeguckt haben um endlich einzusehen, dass sie die Finger von Videospielverfilmungen lassen sollen. Prince of Persia ist Popcorn Kino vom Feinsten, auch wenn es gegen Ende etwas bergab geht.


    7/10

  9. #39
    House Bunny xD zwar nicht ganz freiwillig aber war eig ok :3

    lustig halt : D

    7/10

  10. #40
    Oben


    Carl ist der typische Rentner seiner Zeit. Im Garten sitzend verweigert er sich verbittert der modernen Zeit, belästigt seine Umgebung oder bringt falsch geparkte Autos zur Anzeige. Der einzige Lichtblick in diesem Dasein - seine verstorbene Ellie und ihre Hinterlassenschaft, ein Buch, in dem ihre eskapistischen Fantasien verewigt wurden. In einem kurzen Prolog erfährt der Zuschauer dann auch mehr über dieses gemeinsame Glück. Dem 21. Jahrhundert entsprechend war Ellie selbstverständlich keine blonde Gebärmaschine, während unser Carl dagegen schon immer eine Faible für die gute, alte Zeit hatte. Wer mich kennt der weiß um die Abneigung gegen Moral in Zeichentrick. Allzu oft endet sie doch nur darin, das ein fetter Otaku im Verlauf der Handlung einen Hauch von gesellschaftlicher Akzeptanz erhält, dank einer mitten im Leben stehenden Frau.
    Trotz des Vorspanns verlegte man den eigentlich Wert dann allerdings auf diverse Träumereien... glücklicherweise.
    So kommt es schließlich, das Carl eines Tages die Flucht ergreift und dabei zuerst auf Russell trifft, dessen Papa "nicht mehr bei ihm sein kann" (was ihm eine Art Vaterkomplex bescherte), und später schließlich seinen Jugendhelden Muntz, dessen innigster Wunsch ihn in den Wahnsinn trieb. Doch auch für den nun rüstigen Rentner sollte kein alleiniges Happy-End beschert sein. Das sich das wahre Leben nicht in Büchern findet lässt, findet er erst am sprichwörtlichen Abgrund heraus.
    Toll an diesem Film fand ich bereits seine tiefer eindringende Geschichte. Ellie und Carl als Paar zu sehen, dessen Kinderwunsch nicht erfüllt werden sollte, war fern jeder primitiven Disney-Romantik. Insbesondere als Ellie selbst dann daraufhin in Depressionen versank. Ein i-Tüpfelchen wäre da der Gebärmutterkrebs oder daraus resultierende Selbstmord noch gewesen, was ihr schnelles Ableben verständlicher gemacht hätte - und Carls Situation. Aber wir wollen nicht zu viel verlangen. Und schließlich natürlich auch Russell's Vater, der selbst sein Versprechen, zur Verleihung anwesend zu sein, nicht nach kam (kommen konnte?).

    "Oben" ist ein schöner Film, der Kindern erkennen lässt, das es im Leben nicht immer nur Sonnenschein geben kann. Und sich gleichzeitig doch ein schönes Ende bewahren kann.
    Dafür gibt es von mir 10 volle Luftballons.

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